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„Tag des Feuers“ begeistert die ganze Schule Urnäsch

Rubrik: Gesamtschule

Christine Irniger, Zyklus 3

28. Mai 2026

Ein eindrücklicher, lehrreicher und fröhlicher Anlass bleibt der Schule Urnäsch noch lange in Erinnerung: Beim grossen „Tag des Feuers“ am 22. Mai 2026 erlebten rund 350 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Schulpersonal, der Feuerwehr und demSamariterverein einen unvergesslichen Tag voller Wissen, Spannung und Begeisterung.

Dieser wurde von der Feuerwehrkommandantin Claudia Frick nach der letzten Austragung vor gut zehn Jahren wieder ins Leben gerufen und mit einem OK bestehend aus Leuten der Feuerwehr, der Samariterpräsidentin Anita Lieberherr und einer Gruppe von Lehrpersonen der Schule neu organisiert und umgesetzt.

Authentischer hätte der Tag nicht starten können. Um 6.30 Uhr Sirenengeheul, die Feuerwehr bereits im Einsatz! Als das Organisationskomitee um 6.45 Uhr im Feuerwehrdepot eintraf, kehrten die ausgerückten Feuerwehrleute bereits wieder zurück: ein gelöschter Küchenbrand – was für ein Start in den „Tag des Feuers“!

Bei traumhaftem Wetter verwandelten sich die Areale der Schulhäuser Mettlen und Au in abwechslungsreiche Erlebnisfelder mit vielen lehrreichen, spannenden und spielerischen Posten.

Im Zentrum stand der Mensch: Retten, alarmieren, behandeln sowie löschen und beheben – diese wichtigen Grundsätze wurden den Kindern altersgerecht und praxisnah vermittelt. Gemeinsam mit den sehr engagierten Leuten der Feuerwehr und des Samaritervereins erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie man Gefahren im Alltag erkennt und sich in schwierigen Situationen richtig verhält.

Unter fachmännischer Anleitung konnte man selbst an und mit Gerätschaften aktiv werden, man wurde von den Samaritern angeleitet was bei kleineren und grösseren Unfällen zu tun ist und dabei auf eindrückliche Weise lernen, wie wichtig richtiges Handeln in Notfällen ist. Dank den erfrischenden Wasserspielen blieb niemand trocken und so kam auch das Spielerische nicht zu kurz.

Thematisiert wurden unter anderem Gewässerverschmutzung, der richtige Eigenschutz, etwa der Schutz der Augen oder der Umgang mit gefährlichen Gasen, sowie das Erkennen von Gefahren bei Hitze und Rauch. Besonders eindrücklich war dabei die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler bei einem kontrolliert durchgeführten Fettbrand.

Die leuchtenden Augen der Kinder sprachen für sich: Überall wurde gelacht, gestaunt, ausprobiert und mit grosser Begeisterung mitgemacht. Der abwechslungsreiche Tag bot für alle etwas und fühlte sich beinahe wie ein kleines Kinderfest an.

Ein solcher Grossanlass ist nur dank vieler helfender Hände möglich. Ein herzliches Dankeschön gilt der Feuerwehr und dem Samariterverein für ihre hohe Präsenz sowie das unkomplizierte und motivierte Zusammenwirken mit dem gesamten engagierten Schulpersonal. Mit enormem Einsatz und viel Vorbereitungsarbeit haben sie diesen besonderen Tag gemeinsam ermöglicht.

Das Ergebnis dieser gelungenen Zusammenarbeit war überwältigend – ein Anlass, der den Kindern und Jugendlichen sowie den Erwachsenen noch lange in bester Erinnerung bleiben wird und einmal mehr zeigt, wie wichtig das Miteinander in einer Dorfgemeinschaft ist.