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Aktuelles aus der Schule - Archiv

Projekttage Advent der Oberstufe

Am Projekttag vom 22.12.15 konnten die Oberstufenschüler verschiedene Aktivitäten ausüben wie: Backen, Eislauf, Zentangel zeichnen, Stadtführung in St.Gallen, Drahtkugeln basteln, Fimo Schmuck gestalten und Windlichter herstellen.
Die verschiedenen Projekte wurden von Lehrpersonen geleitet und betreut. Am 23.12.15 fand ein feines Morgenessen in der Turnhalle statt. Die Brötchen, Fleisch- und Käseplatten wurden von den Gruppen beim Backen am Tag zuvor vorbereitet. Nach dem gemeinsamen Morgenessen fand der Theaterauftritt der 3. Sek statt. Die Theatergruppe hat 4 Stücke von Mani Matter vorgespielt und wurde dabei von der Musikklasse mit Liedern von Mani Matter begleitet. Während den zwei Tagen herrschte gute Laune bei Schülern und Lehrern.
(Jan. 2016, Anja, Marijana, Sonja)

Die Nachbarschaft zum Pflegezentrum ist eine grosse Bereicherung für die Schule

Als die ersten Visiere des neuen Pfegezentrums standen, waren wir beeindruckt von der Grösse des Baus, der einen rechten Teil unseres früheren Panoramas abdeckte. Doch schon die Bauphase erlebten wir als sehr angenehm. Das gesamte Bauteam und die Bauleitung arbeiteten erfreulich rücksichtsvoll, so dass unser Schulbetrieb für ein so grosses Bauvorhaben sehr minim beeinflusst wurde. Als dann im Zusammenhang mit den Umgebungsarbeiten ein grosszügiges Angebot für einen Spielturm gemacht wurde, waren wir sehr positiv überrascht. Das Modell, das wir auslesen konnten ist von hoher Qualität, bietet viele Bewegungsmöglichkeiten und erweitert unser Pausensportangebot bestens.

Sensorikweg und Biotop ergänzen sich sehr

Auch der Sensorikweg passt ideal zu unserem eindrücklichen Biotop. Zudem konnten wir den Rundweg für die Kinder um die Schulanlage unkompliziert vervollständigen, was wiederum eine grosse Aufwertung des Pausenangebotes bedeutet. Die Zusammenarbeit mit dem Bauhauptverantwortlichen Walter Nef gestaltete sich als sehr motivierend und effizient. So wurden Details des Sonsorikweges während den Umgebungsarbeiten umgehend angepasst und unser Aurundweg direkt optimiert, es ist darum jetzt nicht nur optisch eine „rundum“ gelungene Sache.

Erfrischendes Zusammenleben von Jugend und Senioren

Wir freuen uns über unsere neuen Nachbarn, es ist eine echte Bereicherung und zwar gegenseitig, das Belebende der Jugend und das Friedliche des Alters. Der Austausch, wenn es etwas zu klären gibt, ist unkompliziert und wertschätzend, den Kindern ist es wohl und wir glauben auch den Bewohnern des Pflegezentrums.
Darum bleibt uns eigentlich nur eines, nämlich herzlich danke zu sagen, im Namen der Schüler/innen, der Lehrpersonen, des Schulhauspersonals und der Schulkommission, wir haben eine tolle Nachbarschaft dazu gewonnen.

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Ausblick Pflegezentrum

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Sensorikweg

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Spielturm

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Spielturm


(Sept. 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

Köbi Osterwalder prägte 44 Jahre die Schule Urnäsch

Es ist nicht möglich in mit einem so kurzen Text das Wirken von Köbi Osterwalder über all die Jahre zu würdigen. So viele Jugendliche hat er in dieser Zeit mit engagiert umsichtig begeleitet, sie unterstützt und gefordert, weiter gebracht, ist auch bei schwierigen Persönlichkeiten drangeblieben, bis sie den Weg in die Berufswelt gefunden haben. Immer neugierig, offen für neue Persönlichkeiten, neue Herausforderungen hat er sich in seiner ruhigen, menschlichen Art mit vollem Herzen in die alltägliche pädagogische Arbeit hineingegeben und sehr viel bewirkt. Auch im Team wurde seine überlegte, humorvolle und integrierende Art sehr geschätzt , als umsichtiger Teamleiter der Oberstufe hat Köbi Osterwalder die Oberstufe Urnäsch sehr entwickelt und stabilisiert.

Es bleibt nur eines, Köbi Osterwalder herzlich Danke zu sagen. Er war für uns alle als Mensch und als Pädagoge ein grosses Vorbild, auf ihn war Verlass, er war ein guter Beobachter, seine Meinung zählte. Wenn er Kritik anbrachte immer mit grösstem Respekt vor seinem gegenüber, sein Ziel war eine Situation weiter zu bringen und nie zu blockieren. In dem Sinne alles Gute Köbi und auf zu neuen Ufern, du wirst, egal was du machst in jedem Wirkungsfeld eine grosse Bereicherung sein.

PS: Wir freuen uns sehr, dass sich Köbi Osterwalder noch für die Mutterschaftsstellvertretung von Cornelia Inauen bis zu den Sportferien hat überreden lassen.

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Köbi Osterwalder 1971

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Köbi Osterwalder 2011


(Juli 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

Das bestandene Team ist gut ergänzt

Auch ins Schuljahr 15/16 dürfen wir mit einem bestandenen engagierten Team starten. Wenn wir Abgänge haben ist Familienzuwachs der Hauptgrund, dann kommen Weiterbildungen oder wie bei Köbi Osterwalder eine Pensionierung. Carolyn Signer-Tesini wird nach ihrer Familienpause in einem Ergänzungspensum in der Saien und Lehnen weiterwirken. Franziska Hugentobler, die neben der Musikgrundschule auf der Unterstufe auch die Musik in der Oberstufe betreut hat, wollte wegen einer umfassenden Weiterbildung pensenmässig kürzer treten und hat ihre Oberstufenlektionen bereits im Februar zur Verfügung gestellt, die Musikgrundschule betreut sie weiterhin. Auch Anina Frischknecht-Steiner kann durch den erfreulichen Familienzuwachs ihr Pensum auf der Primar- und Oberstufe nicht mehr betreuen.

15 Jahre Regula Stricker, 16 Jahre Barbara Nef, 23 Jahre Cornelia Frischknecht

Regula Stricker ist durch das Regierungsratsmandat ihres Mannes Zuhause gefragt. Nach 15 Jahren grösstem Engagement, sich kompetent und mit viel Herzblut im textilen Werken, Theater, Sport für unsere Jugendlichen einsetzen, betreut sie nun den Landwirtschaftsbetrieb in Stein. Es freut uns, dass sie weiterhin für Stellvertretungen und Lagerbegleitungen zur Verfügung steht und wer weiss, ob nach einem Jahr Einarbeiten in in die neue Situation wieder ein kleineres Pensum bei uns möglich ist. Ähnlich ist es bei Barbara Nef, die 16 Jahre bei uns als erfahrene, sehr geschätzte Unterstufenlehrkraft, langjährige Teamleiterin, Kinderfestorganisatorin und vielem mehr eine sehr wichtige Rolle an unserer Schule spielte. Sie hat das vorgesehenen 70 % Pensum aus familiären Gründen zur Verfügung gestellt. Da aktuell kein kleines Ergänzungspensum auf der Unterstufe vakant ist, wird sie in Oberbühren ihre pädagogischen Qualitäten einbringen.
Cornelia Frischknecht geht nach sage und schreibe 23 Jahren als erfrischende, erfahrene und zuverlässige Schwimmlehrerin in die Pension.

Wir möchten an dieser Stelle allen uns (vorübergehend) Verlassenden herzlichst für ihren grossen Einsatz und ihre Treue danken und ihnen auf ihrem weiteren Weg das Beste wünschen.

In der Lehnen übernimmt Katrin Willi die Klassenhauptverantwortung, den Musikunterricht auf der Oberstufe und das Theaterfreifach betreut Raphael Holenstein. Klassenlehrerin für die 1. Sek G ist Rahel Kalberer, Julia Schmid ist nach einem Jahr Stellvertretung unbefristet als Unterstufenklassenlehrkraft angestellt und Jsabella Flühmann betreut im nächsten Schuljahr ein Ergänzungspensum im textilen Werken, neue Schwimmlehrerin ist Priska Lämmler.
Wir heissen die neuen Teammitglieder herzlich willkommen und freuen uns auf eine motivierende Zusammenarbeit.

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Katrin Willi

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Raphael Holenstein

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Julia Schmid

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Jsabella Flühmann


(Juli 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

Schulreise 2. Klasse Mettlen

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Am Freitag, 12. Juni ging es endlich los. Die SchülerInnen der 2. Klasse trafen sich gut gelaunt und mit viel Proviant im Rucksack am Bahnhof in Urnäsch.
Mit dem Zug fuhren wir nach Meistersrüte AI. Von dort aus wanderten wir, nach einer Znünipause im Wald, nach Gais. Dort erwartete uns ein ganz spezieller Bauernhof; die Streichelfarm. Die Kinder konnten die Tiere streicheln, über welche auch informative Beschilderungen angebracht waren. So lernten wir zum Beispiel, dass Miniziegen Regen gar nicht gerne haben Auf dem Spielplatz konnten wir unsere Würste bräteln und natürlich die Süssigkeiten essen, welche reichlich vorhanden waren.
Von der Streichelfarm ging es weiter zum Zwislenbach, welcher für eine schöne Abkühlung an diesem warmen Sommertag sorgte. Wir marschierten anschliessend zum Bahnhof in Gais. Am Ziel angekommen, gab es für jedes Kind eine Glace.
Gut gestärkt, voll von Eindrücken, glücklich und zufrieden und auch ein wenig müde stiegen wir um 15 Uhr in den Zug nachhause.
(Juli 2015, Julia Schmid)

Unglaublicher Erfolg beim schweizerischen Schulspotttag in Luzern

Bereits letztes Jahr hat die Schülergruppe der 3. Sek mit Deborah Meier, Jeannine Metzger, Sebastian Rohner, Bruno und Werner Schmid das Podest am Schulsportttag erreicht (3. Rang in der Leichtathletik). Dieses Jahr toppten die 5 das Spitzenresultat vom letzten Jahr mit dem 1. Platz – Herzliche Gratulation!

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(Juli 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

Vielen Dank Werner Frei für 15 Jahre Hauswart

Werner Frei hat fast 15 Jahre im Mettlen – und Haltentobelschulhaus als Hauswart zum Rechten geschaut. Der Zustand der Räume der Aussenanlagen und der Gebäude zeigt, dass der richtige Mann die Verantwortung inne hat. Werner Frei möchte sich neu orientieren, etwas kürzer treten und seiner Passion der Bienenzucht mehr Beachtung schenken. So hat er auf den Frühling 2015 gekündigt, wir bedauern seinen Entscheid sehr, können seine Beweggründe aber gut verstehen und möchten ihm an dieser Stelle herzlich für sein grosses Engagement für die Schule danken. Seine ruhige, umsichtige Art, seine Zuverlässigkeit und Selbständigkeit wurden von den Kindern, Lehrkräften und Behörden gleichermassen sehr geschätzt.

Urs Bänziger ist neu verantwortlich für Mettlen und Haltentobel

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Bei der Suche nach einem neuen Hauswart haben wir uns für Urs Bänziger entschieden. Wir sind überzeugt in ihm einen fähigen, kompetenten und engagierten Nachfolger für Werner Frei gefunden zu haben, wünschen ihm nach den Frühlingsferien einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.

 

 

(April 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

Oberstufenschneetag 2015 im etwas anderen olympischen Geist

Unser Schneetag auf der Oberstufe hat einen hohen Stellenwert bei Lernenden wie bei den Lehrkräften. Abwechselnd findet er in Urnäsch oder in einem Skigebiet in der Ostschweiz statt. Dieses Jahr war wieder Urnäsch an der Reihe. Mit viel Phantasie des Oberstufenteams und Originalität fand am Morgen eine Winterolympiade mit der offiziellen Disziplinen: Skicross, Eishockey, Curling, Skispringen, Langlauf, Biathlon, Slalom, Bob und Eiskunstlauf auf eine ganz spezielle Art statt. Die Jugendlichen waren mit voller Begeisterung dabei, der Wettkampfeifer entsprechend, die Stimmung äusserst fair und friedlich. Nach intensivem Morgen war am Nachmittag Skifahren am Urnäscher Skilift angesagt, ein rundum gelungener Anlass.

(April 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

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Fasnacht im Schulhaus Saien 2015

Pünktlich zum schmutzigen Donnerstag hielt die Fasnacht und damit verbunden viele bunte Kostüme und ein prachtvolles Essens- und Getränkebuffet Einzug im Schulhaus Saien. Jeder Schüler/jede Schülerin von der ersten bis zur vierten Klasse kam farbenprächtig kostümiert ins Schulhaus. So feierten Shaun das Schaf, Piraten, Omas, Gespenster und viele mehr gemeinsam Spiele und lachten oft. Auch die Lehrerinnen waren verkleidet und überraschten die Kinder am Morgen an der Schulhaustüre. Nach dem vergnügten Tanzen und Spielen genossen wir das Buffet. Den Abschluss bildete die Prämierung der Kostüme. Gespannt bewerteten die Schüler/innen die anderen Kinder und zum Schluss wurde der erste bis dritte Platz mit einer Medaille und einem Preis ausgezeichnet. Mit dem Aufräumen ging ein gelungener und lustiger Morgen zu Ende.

Am Morgen durften wir nicht rein wegen einer Überraschung. Dann haben wir unser Schulzimmer dekoriert. Später haben wir Spiele gemacht dann ist die Pause gewesen. Dann durften wir das Essen und das Trinken aussuchen. Wir haben eine Modenschau gemacht. 1. Platz ist Svenja geworden. Dann haben wir alles aufgeräumt.
(Finlay, 2. Klasse)

Als erstes mussten wir draussen warten aber es war lustig. Dann durften wir rein. Dann hatten wir alles dekoriert. Nachher kamen die dritt Klässler/innnen. Dann hatten wir einen Ballontanz gemacht. Nachher hatten wir Brezelwettessen gemacht. Nachher hatten wir eine Modenschau gemacht.
(Anna, 2. Klasse)

Wir haben einen Ballontanz gemacht. Danach haben wir ein Brezelwettessen gemacht. Wir machten zwei Gruppen. Meine Gruppe hat verloren. Nachher sind wir runter gegangen. Wir haben einen Stuhltanz gemacht. Dann war schon Pause. Es war lustig.
(Cheyenne, 2. Klasse)

(April 2015, Jessica Meli)

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Vom Lehrplan 21 und was gute Schule sein soll

Häufig wenn über Bildung debatiert wird tönt alles so schwer, so kompliziert, so undurchschaubar. Viele haben ihre klare Vorstellung wie Schule sein sollte, und was sie besser machen könnte. Alle sind selber in die Schule gegangen und darum Experten in diesem Bereich. Sehr viele Experten und Bildungswissenschaftler/innen bringen ihre Vorschläge ein und machen sich datengestützt umfassend Gedanken wohin die Bildung sich entwickeln soll. Interessant ist, dass immer weniger direkt mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten wollen oder sich in die konkrete Erziehungs- und Bildungsarbeit eingeben.

Wer setzt sich mit der Jugend direkt auseinander?
Das ist aus meiner Sicht der zentrale Punkt, wer stellt sich der Herausforderung unsere Jugend auf ihrem persönlichen und fachlichen Weg zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen. Das sind für mich die wahren Expertinnen und Experten – unsere Lehrkräfte. Da ist Beziehungsarbeit gefragt, Flexibilität, Erfolg in der pädagogische Arbeit lässt sich nicht durch ein wissenschaftlich belegtes Konzept am grünen Tisch garantieren. Es ist die Folge von tagtäglicher Arbeit mit den Kindern an der Beziehung, an der Zusammenarbeitskultur, hat viel mit Persönlichkeit, Interesse, Empathie, Authentizität und Durchhaltewillen zu tun. Jedes Kind ist anders, kommt mit einem anderen Hintergrund und anderen Voraussetzungen in die Schule, das Faszinierende und Wesentliche ist darum den Zugang zu ihren Möglichkeiten und Eigenheiten zu finden.

Signale des Lehrplan 21
Es gibt 1001 Formen von gutem Unterricht, Basis ist sicher das Interesse am Kind und dessen Umfeld, Kompetenz, Freude, Engagement, Echtheit und Klarheit.
Wenn der neue Lehrplan 21 diese Kultur fördert und diese Werte gewichtet, ist er ein gutes Instrument. Signalisiert er den Lehrkräften was sie alles nicht können und was sie alles besser machen müssen, wandert er ohne viel Gewicht trotz seines beachtlichen Umfangs im Büchergestell.
Ähnlich ist es ja in der Zusammenarbeit mit den Kindern, wenn man ihr Selbstvertrauen fördert, sie ernst nimmt, einbezieht, etwas von ihnen verlangt und zumutet, sind sie auch offen für neue Herausforderungen.
In diesem Umfeld freuen wir uns als Schule mit unseren Partnern (Lernende, Eltern, Behörden, Dorf etc.) in wertschätzendem Austausch das neue Jahr an zu gehen.

(Januar 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

Zahlen sprechen für sich

Aus unserer Schicht hat eine Oberstufe die Verantwortung die Jugendlichen bestmöglichst zu begleiten, damit sie den ihnen entsprechenden Weg gehen können. Das Fächerangebot soll so aufgegleist sein, dass den Schüler/innen, die wollen und die Voraussetzungen haben möglichst alle Wege offen stehen. Auch zentral für uns ist ein hoher zeitlicher Bezug der Klassenlehrkraft zu ihrer Klasse. Das bietet unser kooperatives Modell, wenn dann die Kosten auch noch überzeugen, setzen wir alles daran unser Modell weiter zu optimieren, damit es nachhaltig Bestand hat. Die Oberstufe Urnäsch war über die letzten 15 Jahre gemäss BDO Kennzahlen schon immer eine der günstigsten eigenständigen Oberstufen im Kanton. Dass sie gemäss letzten BDO Bericht 2013 sogar die kostengünstigste ist hat uns sehr gefreut.

Kosten pro Schüler/in 2013 Anzahl Lernende OS
Schnitt AR Fr. 23847
Urnäsch Fr. 21011 85
A Fr. 21554 468
B Fr. 22393 89
C Fr. 25132 56
D Fr. 25357 91
E Fr. 25760 67
F Fr. 27078 123
G Fr. 27125 154
H Fr. 28944 60
I Fr. 30311 45
K Fr. 30474 54
L Fr. 31748 112

(Januar 2015, Schulleiter Martin Wehrle)

Erziehung ist...?!

Beim Referat über den Umgang mit den neuen Medien am Infoabend im Herbst war ein zentrales Thema die Erziehung. Was ist wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche den Herausforderungen in ihrer Entwicklung mit Selbstvertrauen stellen können. Genau bei der Suchtprävention sind Erziehungshaltungen wichtig.

Frau Lea Stalder hat die 8 wichtigsten Erziehungstipps sehr anschaulich vorgestellt. Sie sollen hier auch dargestellt sein und zum Nachdenken anregen. Als Eltern zweifelt man gerne an seinen Fähigkeiten und macht sich Sorgen, ob das eigene Verhalten und die eigene Einstellung förderlich sind für die Begleitung und Entwicklung der Kinder. Die Tipps sollen relativieren und den Druck nehmen, damit man die persönliche Erziehungsarbeit etwas unbeschwerter angehen kann.

Hier das kleine Einmaleins der Erziehung:

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Gefuehle.png
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Infoabend Schwerpunkt: Umgang mit neuen Medien

Am diesjährigen Infoabend der Schule vom 6.11.14 standen nicht nur Schulthemen und die bereits schon traditionellen, sehr beliebten Theaterstücke der 3. Sek E im Mittelpunkt.
Da die neuen Medien und der Umgang damit so wie auch der Nutzungsumfang der Jungendlichen viele Eltern verunsichern, engagierten wir eine externe Referentin zu diesem Thema. Frau Lea Stalder vom Kinderschutzzentrum St.Gallen verantwortlich für die Prävention gerade zum Thema neue Medien, verstand es sehr anschaulich uns allen die Thematik näher zu bringen. Sehr kompetent und lebensnah nahm sie den Zuhörern die Unsicherheit im Bezug auf Internet, Handynutzung, Soziale Medien.

Nicht mehr weg zu denken
Das Internet, Handy, Mail, Social Medias etc. sind im gesellschaftlichen, wie im beruflichen Bereich ein wesentlicher Bestandteil des Alltages und nicht mehr weg zu denken, sie bringen viele Vorteile und Erleichterungen. Der richtige Umgang damit will gelernt sein, für Jugendliche wie für Erwachsene. Wo sind Gefahren, was tut mir gut, was nicht? Übersteigt meine Nutzung ein gesundes Mass? Kann ich keinen Tag mehr ohne sein? Was passiert mit meinen Daten, Mitteilungen, Photos etc. – Was drin ist ist drin! Im Internet ist alles zu finden, es gibt keine Tabuthemen.
Diese Fragen gilt es als Eltern mit den Jugendlichen zu diskutieren, man kann nicht einfach alles verbieten. Wichtig ist Interesse zu zeigen, Abmachungen aus zu diskutieren und auch Vertrauen zu geben.

Hinschauen, sich interessieren
Es loht sich auch, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und Wissen an zu eigenen. Bei den meisten verläuft der Umgang mit den modernen Medien im normalen Rahmen. Wenn Jugendliche sich sehr zurückziehen, verschlossen und belastet wirken, gilt es sie darauf an zu sprechen, und wenn es sich nicht positiv entwickelt auch Hilfe und Rat zu holen. Eine gute Anlaufstelle ist in diesem Fall das Kinderschutzzentrum St.Gallen, www.kszsg.ch, Tel. 071 / 243 78 02.
Das Referat und die anschliessende Diskussion waren sehr erkenntnisreich und beruhigend, es gilt hin zu schauen und sich nicht zu verschliessen oder sich vor allem zu fürchten, dann sind die neuen Medien mehr Segen als Fluch.

(November 2014, Schulleiter Martin Wehrle)

Herbst im Kindergarten Mettlen

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 „Jetz falled d Blättli wiider, de Sommer isch verbii, ond d Schwälbli flüüged ali fort, mer wessid nüd wohii…“    „Marrini, Marruni, Marroni, diä chaufed mer immer bim Toni…“   „S’ Näbeltuech liit ufde Stross…“

Diese Lieder hört man während den Herbstmonaten fast täglich aus dem obersten Stock des Mettlenschulhauses. Der Herbst ist im Kindergarten angekommen und wird mit verschiedensten Aktivitäten erlebt und erfahren.

Ein sehr beliebter Spielort in dieser Jahreszeit ist der Markt- und Marronistand. Die Kinder verkaufen, wägen, beraten, zählen, kaufen, bezahlen und beschriften die Ware mit ihrem Preis.

An einem sonnigen Herbstnachmittag unternehmen die Kinder im 2.Kindergartenjahr einen kleinen Spaziergang, um die farbige Jahreszeit in ihrer vollen Pracht mit allen Sinnen zu erleben. Unterwegs sammelt jedes Kind farbige Blätter und andere Naturmaterialien und gestaltet daraus eine Herbstgirlande, welche nun unseren Kindergarten dekoriert.

Welche Farben haben die Herbstblätter? Grün, orange, rot, gelb, braun. Genau diese Herbstfarben holen die Erstkindergärtler in den Kindergarten, experimentieren damit und malen farbenfrohe Bilder.

Seit den Sommerferien ist Igor der Igel (Handpuppe) bei uns im Kindergarten. In den letzten Wochen haben wir sehr vieles über dieses interessante Tier erfahren: Stachelkleid, Nahrung, Winterschlaf, Feinde,…  Igor ist nun zurück bei seiner Igelfamilie im Winterschlaf. Ob er uns wohl im Frühling nach dem Aufwachen wieder mal im Kindergarten besuchen kommt?

(November 2014, A. Fiechter)

Klassenlager Greifensee 6. Primar

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Vom 1.-5. September war die sechste Klasse Au im Klassenlager in Greifensee ZH. Wir besuchten das Technorama Winterthur, den Zürich Zoo, den Flughafen und das Hallenbad. Überall erfüllten die Kinder spannende Forscheraufträge. Es wurde auch viel gelacht, gespielt und gestaunt.

(November 2014, M. Etter)

Goldener Herbst, auf Richtung Alpstein, ab ins Lager

Der Spätsommer ist geprägt von Klassenlagern der Ober- und Mittelstufe. Zudem stehen auf der Mittel und Oberstufe der Alpsteintag oder Sporttage an. Wir haben rund um Urnäsch tolle Möglichkeiten für Wanderausflüge und Sportaktivitäten. Die Lehrkräfte planen in der Region und nutzen die eindrücklichen landschaftlichen Voraussetzungen auf originelle Weise.
Die Lagerwoche ist für jede Klasse ein unvergessliche Zeit. Weg aus dem vertrauten Umfeld erleben sich alle anders als im Schulalltag. Auch hier freut mich die grosse Planungsvielfalt und und die seriöse Vorbereitung dieser Wochen in den verschiedensten Gegenden unseres Landes durch die Klassenlehrkräfte. Die nachfolgenden Berichte geben einen kurzen farbigen Einblick in eine ganze Reihe von Highlights.

(Oktober 2014, Schulleiter Martin Wehrle)

Berner Oberland - Lager der Oberstufenklasse 2g

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Unser Lager führte uns nach Meiringen ins Berner Oberland. Nach vierstündiger Zugfahrt nahmen wir unser Lagerhaus in Empfang. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, gingen wir in die Badi. Das Wetter war kalt, was uns aber nicht am Schwimmen hinderte. Am Dienstag besichtigten wir die  Gletscherschlucht Rosenlaui. Die anschliessende Wanderung ging ca. sechs Stunden. Es war regnerisch und kalt. Zum Glück gab es die Engelhornhütte, wo wir uns mit Kaffee aufwärmen konnten. Am Mittwoch fuhren wir mit der Zahnradbahn auf das Brienzer Rothorn. Dort sahen wir acht Steinböcke. Sie waren nur gerade fünf Meter von uns entfernt. Danach sind wir in den 11 Grad kalten Brienzer See baden gegangen. Am Donnerstag gingen wir durch die Alpbachschlucht und brätelten bei einem Aussichtspunkt. Nachher hatten wir endlich mal freies Programm. Wir durften in die Badi oder ins Dorf. Jetzt war es auch sonnig und heiss. Am Abend stand dann noch die Besichtigung der Aareschlucht auf dem Programm. Am Freitag haben wir das Lagerhaus noch geputzt und uns wieder ab Richtung Urnäsch gemacht. Mit Frau Poltera hatten wir auch eine sehr gute Lagerbegleitung dabei.

(Oktober 2014, Karin, Bruno und Klasse)

5./6. Klasse Lehnen im Lager in Matt, Glarus

Das Highlight jeder Mittelstufe ist das Klassenlager. Es eröffnet neue Möglichkeiten für soziale Kontakte, stärkt das Selbstvertrauen, den Klassengeist, die Motivation und die Eigeninitiative. Lehrerinnen und Lehrer können ihre SchülerInnen aus einem anderen Blickwinkel sehen und umgekehrt.

In der ersten Septemberwoche verschlug es die Lehnen- SchülerInnen nach Matt, ins Glarnerland.

 

Die Klasse erfreute sich an folgenden Programmpunkten:

Montag                 Foto- OL, Sketch, Lagerlied Refrain kreieren

Dienstag              Wanderung mit Bräteln in den Weissenbergen, Sketch üben

Mittwoch              Sketch, Karten, Spiele, Landesplattenberg Engi

Donnerstag      Elmer Citro: Fabrikbesuch, Spagetti-, Trampolin- und Trottinettplausch

Freitag                  Hausputz, Klettern in der Linth- Arena

 

Aus der Melodie von Aux Champs- Elysées entstand unser Lagerlied:

 

Am Mäntig simmer alli gricht und schtönd mit üsem Sack und Pack

ume uf em Bahnhofsplatz und sind ganz nervös.

Mir sind nervös, dänn s isch so wiit, mir stiiged alli jetzt in Zug

und fahred zämä is Glarnerland is Klasselager.

 

Oh Lehne- Lager, im Glarnerland

Egal ob wandere oder klettere,

Trotti fahre oder koche,

hauptsach mer händ Spass däbi

im Klasselager!

 

Noch zwo Stund stiiged mir wieder us und spaziered dänn zu üsem Huus

singed, lached viil däbi, jo das isch guat!

D Zimmer bezüüched alli schnell dänn jede wett sis Bettgestell,

ob mer an guata Platz hät, jo sälbvaständlich!

 

Bepackt mit Rucksack im Glarnerland gänd mir änand au öppe d Hand

wäns bränzlig oder steil wird, mir sind a guats Team!

Mir gsehnd an huufa neui Sache, tüand singe, tanze und au lache,

das isch a super Wucha gsi und so schnäll väbi.

(Oktober 2014, Carolyn Signer)

Klassenlager 2.Sek E in Giswil

Am Montag fuhren wir mit den Zug von Urnäsch nach Engelberg und von dort aus gingen wir auf den Titlis. Auf dem Titlis konnten wir über die Hängebrücke laufen und den Gletscherpark und die Gletschergrotte besuchen. Am Dienstag gingen wir auf den Schacherseppli- Erlebnisweg in Giswil und am Mittwoch besuchten wir in Luzern den Gletschergarten mit dem Löwendenkmal und dem Spiegellabyrinth. Von Luzern aus ging es mit dem Velo weiter nach Hergiswil, dort besuchten wir die Glasi, anschliessend ging es dann wieder mit dem Velo weiter bis nach Giswil, zu unserem Lagerhaus. Am Donnerstag schien die Sonne und wir fuhren mit den Velos nach Beckenried wo wir im Vierwaldstädtersee baden durften. Danach fuhren wir mit dem Schiff zum Rütli und mit dem Schiff wieder zurück nach Beckenried. Am Freitag morgen „durften“ wir unser Lagerhaus putzen und am Vormittag machten wir uns dann auf den Weg ins Verkehrshaus von Luzern und danach ging es mit dem Zug nach Urnäsch.

(Oktober 2014, Anja Diem, 2e)

Sporttag der Oberstufe

Der Sporttag der Oberstufe war sehr abwechslungsreich und lustig.Aufgeteilt in vier Gruppen bewegten wir uns vormittags auf verschiedenen Routen. Die leichteste Wanderroute war von der Schwägalp übers Chräzerli nach Urnäsch. Die mittlere Route war von der Schwägalp über die Hochalp nach Urnäsch. Die anspruchsvolle Route war von der Schwägalp auf den Säntis und dann mit der Säntisbahn wieder nach unten. Die Bikergruppe fuhr auf den Hochhamm. Am Mittag waren wir wieder alle auf dem Pausenplatz und haben sich dort Wienerli und Brot gestärkt. Am Nachmittag haben wir mit verschiedenen Wettkämpfen rund ums Schulhaus viel Spass gehabt. Es gab 9 Posten, die wir in kleinen Gruppen gemacht haben. Einige davon waren Harasse stemmen, Gummistiefel verkicken, mit Holzski einen kleinen Parcours durchlaufen, Seilspringen in der Gruppe, auf der Slackline über die Urnäsch laufen, Wasserballon werfen...Der Sporttag war für alle ein erlebnisreicher Tag.

(Oktober 2014,Claudio Vernier, 2e)

Das neue Schuljahr kann kommen

Wir dürfen das Schuljahr erfreulich und motiviert abschliessen. Alle Lernenden, die uns verlassen, haben eine gute Anschlusslösung (Lehre, weiterführende Schule etc.) und waren bis zum Schluss engagiert und mit hoher Lernintensität dabei.
Wir legen grossen Wert auf einen hohen Bezugsumfang der Klassenlehrkräfte zu ihrer Klasse. Gerade in der Oberstufe, wo die persönliche Entwicklung und die Berufswahl nicht für alle Jungendlichen gleich einfach ist, sind klare Ansprechs – und Vertrauenspersonen hilfreich und unterstützend, wir haben damit gute Erfahrungen gemacht. Auch der Projektunterricht bereichert das letzte Schuljahr sehr.
Beeindruckt hat uns das grosse Interesse an unserer Werkausstellung vom 20.6.14, an den Bühenaufführungen am Abend sowie der Verabschiedung der austretenden Schülerinnen und Schülern. Neben dem grossen Einsatz der Kinder und ihren Lehrkräften an diesem Tag möchten wir an dieser Stelle auch einen grossen Dank an Gero Monaco und Walter Ramsauer für den technischen Support bei der Abendunterhaltung aussprechen.

Sehr wenige Wechsel
Grosse Freude bereitet uns der Umstand, dass es bei unseren rund 40 Lehrkräften sehr wenige Wechsel gibt, und wir somit mit einem entsprechend bestandenen Team ins neue Schuljahr starten können.
Gabi Knöpfel die von 1992 bis 1997 als Mittelstufenlehrkraft wirkte und nach Familienzuwachs in einem kleinen Pensum im Bereich Sonderpädagogik, Stellvertretungen auf der Oberstufe und Mittelstufenergänzungslektionen bei uns weiterarbeitete, nimmt aufs neue Schuljahr ein grösseres Pensum auf der Mittelstufe in Stein an. Wir möchten ihr für die frische, unkomplizierte Zusammenarbeit über all die Jahre und ihre grosse Flexibilität herzlich danken.
Vreni Schmid die mit einem kleinen Unterbruch fast 20 Jahre auf dem Kindergarten an einem Morgen vor allem den Turnunterricht betreut hat, tritt in den Ruhestand. Sie hat ihre Aufgabe mit grossem Einsatz, gutem Zugang zu den Kindern und sehr selbständig geleistet, auch ihr besten Dank für die eindrückliche Zeit.

25 Jahre Gaby Oertle
Wie viele Kinder hat Gaby Oertle seit 1989 schon beim Einstieg in die Gemeinschaft umsichtig begleitet, ihr Selbstvertrauen gestärkt und sie persönlich bestens auf ihren weiteren Schulweg vorbereitet. Wir schätzen an Gaby Oertle die hohe pädagogische Berufung, ihr Humor und ihre Kreativität. Ihr ist es wichtig nicht stehen zu bleiben, so hat sie 2013 erfolgreich die umfassende Weiterbildung als Schulpraxisberaterin und Supervisorin abgeschlossen, zudem ist sei einem Jahr Teamleiterin des Unterstufen- und Kindergartenteams, ihr menschlicher, kooperativer Führungsstil wird sehr geschätzt und geachtet. Wir möchten Gaby Oertle herzlich zu ihrem eindrücklichen Jubiläum gratulieren und freuen uns entsprechend auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr.

(Juli 2014, Schulleiter Martin Wehrle)

Schweiz-Ecuador: WM-Abend der 2. Klasse Mettlen

Am Sonntag, 15. Juni durften alle 2. Klässler/innen gemeinsam mit ihren Eltern, den Geschwistern und den Lehrerinnen den 1. WM-Match der Schweiz mitverfolgen.

Es war schön, dass fast alle Kinder mit Familienmitgliedern gekommen sind, so dass eine richtige Fangemeinschaft das Schulzimmer gefüllt hat. Damit alle den Überblick behalten konnten, wurde das Spiel auf Leinwand übertragen, und die Kinder haben laufend den Spielstand an der Tafel notiert.

Natürlich machten die Anspannung und das Mitfiebern auch hungrig. Gut, dass das Apéro-Buffet einiges an farbigen, feinen Dingen bereitgehalten hat. Weil auch das Wetter mitspielte, konnte die mitgebrachte Wurst auf der Feuerschale grilliert werden. Die zweite Halbzeit wurde durch die vielen feinen Kuchen versüsst.
Um dem Abend das perfekte Ende zu bereiten, hat dann die Schweiz in der Nachspielzeit den Siegertreffer zum 2:1 erzielt.

Wir können auf einen gelungenen Abend zurückblicken und danken allen herzlich fürs Kommen und den Bäcker/innen für die mitgebrachten Kuchen!

(Juli 2014, Marlen Kühne und Sara Schmid)

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Krimi „Öppe e Million“ mit Häppchen war ein toller Erfolg

Das Theaterprojekt zusammen mit dem Kulturverein Urnäsch hat allen Beteiligten grosse Freude bereitet. Wir möchten den Verantwortlichen des Kulturvereins und des Columbans herzlich für die Bereitschaft danken, das Risiko eingegangen zu sein, mit der Theatergruppe der 3. Sek, unter der kompetenten Leitung von Regula Stricker und Cornelia Inauen, einen gemeinsamen Anlass zu organisieren.
Die Zusammenarbeit war sehr unkompliziert und die eindrückliche Besucherzahl entschädigte für die grosse Vorbereitungs- und Probearbeit. Die Theaterstückszenen wurde kulinarisch begleitet von sehr feinen Häppchen aus der Columbanküche kreiert von Chefkoch René Rissmann. Die Leistungen der Schauspielerinnen un d Schauspieler und des Catterings waren auf einem Topniveau, der Applaus war entsprechend. Dieses Projekt der Schule gemeinsam mit einem Dorfverein war so motivierend, dass es Wiederholungspotential hat.

(Juli 2014, Martin Wehrle)

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Vielfalt mit Substanz

Mich freut sehr, dass die Schwerpunktswoche der gesamten Oberstufe einen grossen Stellenwert im Jahresablauf hat. Die Themenbereiche sind lebensnah und kompetent geführt.
Ein grosser Dank an dieser Stelle für den grossen Einsatz aller, das Programm ist laufend verfeinert und optimiert worden, die Motivation und der Einsatz der Schülerinnen und Schüler während der Woche sprach für sich.
Das bunte Treiben im Schulhaus Mettlen ist sehr belebend auch hier herzlichen Dank allen, die mitorganisiert haben.
Unsere Oberstufenidee ab 2016 mit ähnlicher Stammklassenstruktur und Niveaugruppen wie es aktuell der Fall ist, ergänzt mit Lernstudioblöcken pro Jahrgang, ist vom Gemeinderat einstimmig gutgeheissen und dem Departement Bildung weitergeleitet worden.
Wir warten auf die Antwort und freuen uns dann auf die Umsetzung unseres Konzeptes.
Die umfassende Förderung trägt auch dieses Jahr Früchte, an der Kantiaufnahmeprüfung haben vier von fünf Kandidatinnen bestanden. Sie haben nun die Möglichkeit im Sommer am Gymi Appenzell oder im Sommer 2015 in der PMS Kreuzlingen einzusteigen.
Herzliche Gratulation.

(März 2014, Schulleiter Martin Wehrle)

Die Schwerpunkts-Woche der Oberstufe

Mitte Februar findet auf der Oberstufe jeweils eine spezielle Projektwoche statt, in der sich die Jahrgangsklassen mit verschiedenen Schwerpunkts-Themen befassen.

In den 1. Sekundarklassen steht die Einführung in die Berufswahl im Zentrum. Diese wird ergänzt durch Kurse in Selbstverteidigung, Umgang mit neuen Medien und Sexualkundeunterricht.

Montag
In der Woche vom 10. bis 14. Februar hatte die erste Sekundarklasse eine Projektwoche. Am Montagmorgen besichtigten wir gruppenweise die Betriebe: Aepli Metallbau, Hotel Appenzell und die Goba. In der Firma Aepli erhielten wir als erstes viele Informationen über den Betrieb. Danach erklärten uns zwei Lehrlinge die verschiedenen Berufe im Metallbau. Danach durften wir noch einen Betriebsrundgang machen. Im Hotel Appenzell lernten wir die Berufe des Gastgewerbes kennen. Nach einer Rundtour im Hotel lud uns der Chef auf ein Getränk ein. In Gontenbad in der Goba wurde uns am Anfang erklärt, wie dieser Betrieb entstanden ist. Danach machten wir einen Rundgang und am Schluss durften wir noch Getränke ausprobieren. Am Nachmittag lernten wir in der Berufswahl die vielfältigen Anforderungen verschiedener Berufe kennen. Danach ging es in der Turnhalle mit einer Doppelstunde Volleyball weiter. Eine Profispielerin von Swissvolley brachte uns verschiedene Griffe, Tipps und Tricks bei.

(Naomi, Rafael, Claudio)

Dienstag
Am Dienstagmorgen hatten wir Selbstverteidigung. Wir hatten alle sehr viel Spass und waren sehr motiviert. Wir haben gelernt sich gegenüber Gefahren zu schützen. Wir hatten keine Angst, denn wir konnten so laut schreien, wie wir konnten. Zum Schluss schrien wir alle so laut wir konnten „3, 2, 1, Fertig!„
Am Nachmittag ging es weiter mit Berufswahl. Wir haben die 22 Berufsfelder kennengelernt und die jeweiligen Berufe, bei denen man eine Lehre machen kann.

(Julia, Sonja, Anja D.)

Mittwoch
Am Mittwochmorgen hatten wir Sexualkunde. Zum Start hatten wir verschiedene Wissenspiele gespielt. Die Knaben führten mit Herrn Züst ein Männergespräch durch und die Mädchen konnten mit Frau Solenthaler ein Frauengespräch abhalten. Wir haben gelernt, wie man flirtet, welche verschiedenen Namen die Geschlechtsorgane haben und wie sich der Körper in der Pubertät verändert. Am Schluss konnten wir anonyme Fragen stellen, die uns die beiden Fachpersonen beantworteten.

(Robin, Julian, Alexandra, Anja S.)

Donnerstag
An diesem Morgen stand der zweite Teil der Selbstverteidigung auf dem Programm. Wir haben gelernt, wie man jemandem die Nase brechen könnte und wie man sich mit verschiedenen Gegenständen wehren kann. Am Nachmittag durften wir wieder verschiedene Betriebe besichtigen. In der Alpiq in St. Gallen wurden uns die Berufe der Haustechnik vorgestellt. Auf dem Gemeindeamt Urnäsch erhielten wir in jede Abteilung einen Einblick. Wir durften sehr alte Einwohnerbücher betrachten. Bei der Arcolor in Waldstatt haben wir sehr viele Maschinen angeschaut und haben Interessantes zu Farben und der Firma Arcolor erfahren.

(Marijana, Melanie, Josef)

Freitag
Am Freitag starteten wir mit Medienkunde bei einem Experten von Swisscom. Unsere Klasse lernte mit Facebook und anderen Internetseiten vorsichtig umzugehen. Der Fachmann lehrte uns, dass es wichtig ist auch persönliche Kommunikationen durchzuführen. In der Berufswahl arbeiteten wir wieder mit den 22 Berufsfeldern. Wir informierten uns über Anforderungen des Berufes, Tätigkeiten, Sonnen- und Schattenseiten und wo Lehrstellen angeboten werden. Mit diesen Informationen gestalteten wir ein Plakat, welches wir unseren Klassenkameraden am Nachmittag vorstellten. Das war ein schöner Abschluss mit beiden Klassen von dieser Projektwoche.

(Jessica, Laura, Nadja, Anna)

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Sekundarklasse sind in dieser Zeit in der Schnupperlehre und machen dort viele wertvolle praktische Erfahrungen.

Die Lernenden der 3. Klassen arbeiten im Rahmen des Projektunterrichts an ihrem selbst gewählten Thema.
Der Projektunterricht nimmt an unserer Oberstufe einen besonderen Stellenwert ein. Er eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich weitgehend selbständig ein Projektziel zu setzen, sich für die Ausführung entsprechende Arbeitstechniken anzueignen und das Ergebnis in geeigneter Form zu präsentieren.
Im ersten Projekt, dem ”Sozial-Projekt“, haben die einzelnen Gruppen mit grossem Engagement und verschiedenen Aktionen Geld für die Schweizer Berghilfe gesammelt. Dieser durften sie Fr. 1’654.60 überweisen.
Anfangs Januar 2014 haben sich die Lernenden zu zweit oder zu dritt für ein eigenes Projekt entschieden. Nun hiess es planen, budgetieren, organisieren, abpacken, Probleme lösen und parallel dazu das Geschehen laufend zu dokumentieren.
Die Schwerpunktswoche bot dann die ideale Möglichkeit, sich während Tagen ganz auf die Arbeit zu konzentrieren. Die folgenden Beispiele zeigen die Bandbreite der gewählten Projekte: ein Bettgestell bauen, einen Go-Kart zusammenbauen, Bettwäsche nähen, Gipsmasken herstellen usw. Den Abschluss der Woche bildete ein Sportturnier, eine Übernachtung im Pfadiheim Stein und ein Klettertraining in der Halle.

(März 2014)

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Balance in der Kletterhalle

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Betriebsbesichtigung Alpiq

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Go-Kart zusammenbauen


Für das und mit dem Dorf

Es ist nicht selbstverständlich, dass wir als Schule so viel Wohlwollen, Unterstützung und Vertrauen erfahren dürfen. Mit diesen motivierenden Voraussetzungen gehen wir respektvoll um und geben unser Möglichstes, diesen wertschätzenden Umstand zu pflegen und weiter zu entwickeln. Wenn sich gut 300 Kinder begegnen und zusammenarbeiten und lernen ist das sehr erfrischend, bereichernd aber selbstverständlich nicht nur harmonisch und konfliktfrei. Diese Herausforderung nehmen wir gerne an und schaffen an einer Kultur von Einsatz, Toleranz, Offenheit, Rücksicht und Humor, um die Kindern in der Klassengemeinschaft und als einzelne Persönlichkeit in der Entwicklung möglichst weit zu bringen.
In diesem Jahr legen wir ein grosses Augemerk auf die hohe Lernzeit der Kinder, also die effektive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten.
Wir fördern den strukturierten pädagogischen Austausch in den Teams.
Die Ämterverteilung in den Teammitgliedern werden wir vereinheitlichen und optimieren.
Grossen Wert legen wir auf die Erhaltung und Pflege des unkomplizierten Zusammenarbeitsklimas, der gegenseitigen Wertschätzung und Unterstützung.

Mich freut sehr, dass die Lehrkräfte nicht nur ihr Kerngeschäft umsichtig und engagiert betreuen, sondern auch eigenständig den Bezug zum Dorf und seinen Eigenheiten und Traditionen suchen.
Rund um den Alten Silvester leistete jede Stufe auf ihre Art einen Beitrag zu unserem grossen Festtag. So begrüsste eine ganze Gruppe von Urnäscher Unterstufen – und Mittelstufenlehrerinnen die Schule Lutzenberg zu einem eindrücklichen Erlebnis vor Ort. Seit mehr als zwanzig Jahren macht sich eine Mittelstufenklasse am frühen Morgen nach dem Alten Silvester auf den Weg, um auf den Hauptwegen und rund um die Au Ordnung zu machen und so einen Beitrag für unser Dorf zu leisten. Die Oberstufe (1. Sek E Maria Sutter) betreut im Tal jedes Jahr einen Stand mit Glühmost und anderen Leckereien, um die vielen Gäste bei uns zu verwöhnen, zudem sind Lehrkräfte beim offiziellen Infostand auf dem Dorfplatz im Einsatz usw.
Dieser direkte natürliche Bezug zum Dorfleben bringt sehr viele positive Erfahrungen in unseren Schulalltag, was entsprechend motivierend wirkt und das Gemeinschaftsgefühl fördert.
(Januar 2014, Schulleiter Martin Wehrle)

Die ganze Schule Lutzenberg zu Gast bei den Silvesterchläusen

Noch in der Morgendämmerung kommen die ca. 80 Kinder aus Lutzenberg mit ihren Lehrpersonen im Tal der Silvesterchläuse an. In verschiedene Gruppen aufgeteilt machen sie sich auf den Weg, immer dem Klang der Schellen und Rollen nach. Schon bald treffen sie auf Chläuse. Ganz genau betrachten die Kinder die Sujets auf den Hauben und Hüten und hören den zaurenden Männern zu. Zum Znüni dürfen die Lutzenberger Schülerinnen und Schüler im Schulhaus Mettlen „verwarmen“. Auch ein Glühmost kann probiert werden. Es bleibt noch ein bisschen Zeit für Fragen, die wir Urnäscher Lehrerinnen gerne beantworten. Auf den Mittag sind dann die Lutzenberger Kinder mit vielen Eindrücken aus dem hintersten Hinterland wieder zurück im vordersten Vorderland.

(Januar 2014, Nadia Fässler, Isabelle Geel, Barbara Nef, Julia Wohlgensinger )

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Das isch e suberi Sach

Nach jedem Alten Silvester begeben sich bei jedem Wetter in den Morgenstunden die Kinder der 3. oder 4. Klasse ausgerüstet mit Kehrichtsäcken, Verkehrswesten und Handschuhen auf den Weg, um die wichtigsten Wege der vielen Gäste während unserem grossen Anlass von allem Unrat zu befreien.
Von Flaschen über Maronischalen, Zigaretten bis zu Pappbechern, Wurstpapieren, Naturmaterialien der Chlausengroscht wandert alles in die Kehrichtsäcke. Nicht selten reihen sich unter den speziellen Fundgegenständen sogar Handys oder Kleidungsstücke ein.
Bei der Schulanlage Au schaut ein Team mit Putzwagen, Besen und Schaufeln, dass bevor die ersten Schüler/innen kommen das gesamte Areal wieder tip top im Stand ist.
Sehr erfreulich für die Kinder ist der grosszügige finanzielle Zustupf des Musikvereins (Verantwortlicher Verein für den Abendbetrieb in der Au am Alten Silvester). An der Schulreise im Sommer Herzlichen Dank.
Hier noch ein paar Eindrücke der Kinder:
„Das Aufräumen hat mir sehr viel Spass gemacht, weil wir einander witzige Sachen erzählt haben.“ Daniel

„Ich habe heute nur mit dem kleinen Handbesen geputzt.“ Miriam

„Mir hat es heute Morgen sehr gefallen, weil wir schön aufgeräumt haben.“ Katharina

„Ich habe ein schwarzes Stirnband und ein „Nimm 2“ Bonbon gefunden.“ Barbara

„Meine Hände waren ganz trocken von den Plastikhandschuhen.“ Silas

„Ich habe zwei Bierflaschen gefunden, es hatte noch Bier drin gehabt.“ Tijana

„Die Putzmaschine war kaputt. Sie hat alles hinten raus befördert.“ Samuel

„Ich finde es eine Sauerei, Bierflaschen in Pflanzen (Büsche) zu werfen.“ Luka

„Ich habe ein Autoteil gefunden.“ Kerim

„Auf der Strasse hat es sehr viele Zigaretten gehabt.“ Celina

(Januar 2014, 4. Klasse Esther Nessensohn)

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Impressionen vom Adventsprojekttag 2013 der Oberstufe

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Von kreativen Inputs bis zu „Kinder brauchen Strategien“

Am 15. und 16. November fand die traditionelle schulinterne Weiterbildung statt, ein zentraler Bestandteil des Schuljahres. Intensiv und engagiert mitgeplant vom Team stand das Programm bereits im Frühsommer. Am Freitag wurde teamspezifisch gearbeitet. KIGA und Unterstufe machten eine Supervision kompetent geführt von Franziska Bassanello, um die Teambildung/entwicklung noch mehr zu fördern. Die Mittelstufe bekam von einem Instruktor der Firma Caran d’ Ache eine ganze Pallette von Gestaltungsideen für den Zeichnungsunterricht mit den verschiedensten Malwerkzeugen. Das Sonderpädagogikteam besuchte das Schlupfhaus in St. Gallen und eine Integrationsklasse im Riethüsli. Das Oberstufenteam besuchte an beiden Tagen die kantonale Weiterbildung zum Thema Lernaufgaben in Heiden.
Am Samstag setzte sich das ganze Team (ausser der Oberstufe) mit dem Thema Mathematik – Kinder brauchen Strategien auseinander. Dr. Kurt Hess von der PH Zug wusste in seinem Referat eindrücklich auf zu zeigen, in wie vielen Bereichen im Leben Mathematik eine Rolle spielt. Er regte an, die komplexe Materie spielerisch und möglichst lebensbezogen anzugehen. Das engagierte Mitdenken, Mitdiskutieren und sich Eingeben der Teams in die verschiedenen Thematiken zeigt klar, dass die beiden Weiterbildungstage sehr bereichernd sind.
Katja Willi kompetente, ausgewiesene Lehrkraft auf der Unterstufe freut sich über Familienzuwachs und weilt seit Anfang Oktober im Mutterschaftsurlaub. Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles Gute und danken ihr herzlich für den grossen Einsatz bei uns. Wir können uns gut vorstellen mit ihr in einem kleineren Pensum wieder einmal zusammen zu arbeiten. Ihr Pensum übernahm nach den Herbstferien Marlen Kühne. Wir wünschen ihr einen guten Start und freuen uns auf eine motivierende Zusammenarbeit.
Gerne empfehle ich Ihnen das Datum des Weihnachtstheaters der 3. Sek, unter der engagierten Leitung von Regula Stricker, vorzumerken. Dieses Freifach hat sich sehr etabliert und erfährt einen grossen Zuspruch.

(November 2013, Schulleiter Martin Wehrle)

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Marlen Kühne


Lager der 2 Sek G in Neukirch

Nach einer langen Fahrradfahrt und einem unbeabsichtigten Zusammentreffen einer unserer RADFAHRERINNEN mit einem Abtrennungspfosten (ein Finger der RADFAHRERIN hatte darunter erheblich zu leiden), kam die Klasse von Markus Obrist im Lagerhaus in Neukirch an. Nach kurzer Besichtigung der Zimmer ging auch der Wettkampf um die besten Schlafplätze los, was aber, wie es sich unter erwachsenen Jugendlichen gehört, „friedlich“ gelöst werden konnte. Wir trafen uns anschliessend im Aufenthaltsraum zur Besprechung des Abendprogramms. Alle mussten eine Taschenlampe mitnehmen. Wir gingen in den Wald und alle bekamen eine Nummer, die man am Bauch und am Rücken sehen konnte. Es gab zwei Teams, man startete auf verschiedenen Seiten und musste die Nummern des Gegners erkennen. Traf dies zu, war er „weg vom Fenster“ (der Gegner natürlich).
In den weiteren Nächten ging es recht lebhaft zu und her. Und wenn die einen zu einer Nachtwanderung bei einsetzendem Regenfall verknurrt wurden, wars für die anderen lustig. Am Dienstagmorgen bekamen die selbst erstellten Schülergruppen einen Fragenbogen über Neukirch. Am Nachmittag ging es weiter: wir stiegen auf das Velo und radelten nach Arbon zur Mosterei Möhl, wo uns der Chef höchstpersönlich erst durchs Mostereimuseum und anschliessend durch den ganzen Betrieb führte. Die 20 Meter hohen Chromstahlsilos beeindruckten uns mächtig. 20 Meter Swizly – am liebsten hätten wir die Behälter ex geleert .
Am Mittwoch stand uns eine Radtour nach Romanshorn bevor. Von dort liessen wir uns per Autofähre nach Friedrichshafen transportieren. Ziel dieser Exkursion war das Zeppelinmuseum.
Am Donnerstag mussten wir bereits unser Lagerhaus räumen: die erste Etappe der Heimreise stand uns bevor. In Rorschach machten wir einen ersten Zwischenhalt, wo wir bis zu zwei Meter hohe Sandskulpturen bewunderten und am Bodensee zu Mittag assen. An ein Weiterfahren war im Moment nicht zu denken, da ein Mitschüler seinen Veloschlüssel nach dem Sichern seines Fahrrades offenbar aus Sicherheitsgründen gleich entsorgte. Ein Bolzenschneider löste das „Entsorgungsproblem“. Am frühen Abend kamen wir auf dem Hof, dem alten Zuhause unseres Lehrers, an. Später besuchten wir noch das Freibad in Altstätten und schliefen schliesslich im Stroh.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Appenzell an einen schönen Grillplatz. Drei Unverwegene liessen es sich nicht nehmen und meisterten die Rheintal-Appenzell-Steigung per Rad, der Rest liess sich chauffieren. Alle freuten sich, bald wieder zu Hause zu sein und endlich wieder ruhig zu schlafen zu können. In Urnäsch angekommen, dankten wir auch unserer Köchin Sophie und fanden uns wenig später in den Armen unserer Mamis wieder.

(November 2013, Cedric Inauen und Gabriel Looser)

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Klassenlager 2 Sek E

Einsiedeln (26. - 30. August 2013)

Wir durften eine erlebnisreiche, tolle Woche im schwyzerischen Einsiedeln erleben.
Unsere Unterkunft „Birchli“ lag etwas ausserhalb von Einsiedeln, nahe am Sihlsee. Zu unserer Freude war bei unserer Ankunft gerade „Chilbi“ im Dorf.
Leider waren die Witterungsbedingungen nicht optimal, um die Wanderung auf den grossen Mythen durchzuführen. So durften wir am Dienstag nochmals ein Weilchen an der „Chilbi“ verbringen (was uns nicht störte) . Am selben Tag besuchten wir eine Führung im Kloster Einsiedeln. Es war sehr interessant! Danach vergnügten wir uns in einer Sport - Indoorhalle.
Am Mittwoch fuhren wir mit dem Zug in den Tierpark Arth-Goldau. Wir waren erstaunt über die Grösse des gesamten Parks und die Anzahl der Tiere, die darin leben.
Am Donnerstag machten wir eine Wanderung zu unserem Highlight der Woche, den Seilpark am Mythen!!! Wir vergnügten uns den ganzen Nachmittag im Seilpark – wahrlich eine sportliche Krönung der Lagerwoche   
Jeden Abend mussten wir in unseren Gruppen kochen und ein selbst durchdachtes Abendprogramm organisieren bzw durchführen.
Am letzten Tag hiess es das Haus putzen. Als wir fertig waren, packten wir unsere „7 Sachen“ und besuchten die Ski-Schanze in Einsiedeln. Auch das war ein Erlebnis, gekrönt mit einer sehr interessanten Führung. Wir liefen zum Bahnhof, kauften noch einen Lunch für die Heimreise, setzten uns in den Zug und fuhren mit tollen Erlebnissen in unseren Gedanken nach Hause.

(November 2013)

Alle Stellen kompetent besetzt

Wir freuen uns seit Jahren über unser bestandenes Team mit wenig Fluktuation. Bei rund 40 Lehrkräften ist das nicht selbstverständlich. In diesem Jahr kommen ein paar berufliche und familiäre Zielsetzungen zusammen, die einen etwas grösseren Wechsel zur Folge haben. Wir verabschieden ungern unsere bestandenen Lehrkräfte können aber ihre Gründe gut verstehen. Barbara Spieler langjährige engagierte Unterstufenlehrkraft in der Saien möchte mehr Zeit ihrer grossen Familie widmen können und eine Zusatzausbildung für die Berufsschule machen. Sie hat schweren Herzens das Saienpensum zur Verfügung gestellt. Eva Zolliker seit einiger Zeit wohnhaft in Egnach, hat lange Zeit den grossen Arbeitsweg in Kauf genommen und nun verständlicherweise eine Stelle in der Umgebung angenommen. Sie wird uns mit ihrem geschätzten Jazztanzangebot seit 2001 und als umsichtige, kompetente, langjährige Teamleiterin und Lehrkraft in bester Erinnerung bleiben. Katrin Bicker hat im Mettlenkindergarten eindrückliche Akzente gesetzt und als Teamleiterin sehr integrierend gewirkt. Sie sucht eine neue Herausforderung in der Hotelbranche im Engadin. Samuel Tanner berufener, erfrischender Sek Phil lI Lehrer hat ein Engagement an der Schweizerschule in Mailand angenommen. Seraina Koller talentierte Hauswirtschaftslehrerin möchte mit verschiedenen Stellvertretungen weitere Erfahrungen sammeln und Marco Züst merkt nach einem weiteren guten Jahr bei uns, dass ihm die Kapazität für die Betreuung seiner Fachstelle mit der Doppelbelastung doch nicht reicht. Cornelia Inauen freut sich auf Familienzuwachs und wird nach den Sommerferien ihren Mutterschaftsurlaub antreten, es freut uns sehr, dass sie ab den Sportferien 14 im Förderbereich auf der Oberstufe weiter bei uns wirken wird.
Wir möchten allen herzlichst für ihren grossen Einsatz an unserer Schule danken und wünschen ihnen an ihrem neuen Wirkungsfeld alles Gute.
Erfreulich ist, dass wir trotz des angespannten Arbeitsmarktes die vakanten Stellen mit motivierten und kompetenten Lehrkräften besetzen konnten, auch der Bewerbungseingang war eindrücklich.
Die Unterstufe Saien betreut neu Jessica Meli und die 1. Klasse Mettlen Muriel Montandon.
Der Kindergarten Mettlen ist in der Verantwortung von Anja Fiechter, bei der Kochschule Haltentobel steigt Annette Sulzer vorerst für ein Jahr befristet ein. Reto Giacomelli übernimmt in mathematisch, naturwissenschaftlichen Fächern die 3. Sek E als Klassenlehrer und David Preisig die 1. Sek G auch als Klassenlehrkraft.
Wir wünschen allen, die bei uns nach den Sommerferien einsteigen, einen motivierenden Start und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
(August 2013, Schulleiter Martin Wehrle)

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Anja Fiechter

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Jessica Meli

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Muriel Montandon

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David Preisig

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Reto Giacomelli


Kinderfest 2013 „rond om d’Welt“

Das Kinderfest Urnäsch hat eine sehr lange Tradition und dadurch sicher auch schon verschiedene Höhepunkte erlebt. Mit der diesjährigen Ausgabe unter dem Motto „rond om d’Welt“ boten die Klassen ein Kontrastprogramm zum letzten Kinderfest „Ferienparadies Urnäsch“. Das Ziel, in diesem Jahr ein weltoffenes und multikulturelles Kinderfest auf die Beine zu stellen, ist der Schule Urnäsch gelungen. Die Ideenvielfalt, die Bühnenpräsentationen, der grosse Einsatz der Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und die gute Stimmung weckte beim Publikum Begeisterung. Auch das Wetter zeigte sich von der besten Seite.
Speziell zu erwähnen ist die ausserordentlich gute Organisation der Haupt- verantwortlichen Barbara Nef.
Das Team der Festwirtschaft unter Bruno Diem hat rund um das Kinderfest tolle Arbeit geleistet.
Urnäsch ist und bleibt eine Kinderfestgemeinde. Die grosse Unterstützung aus der Bevölkerung, die Stimmung und der Zuschaueraufmarsch beim Umzug und auf der Festwiese waren eindrücklich. Mit diesem Hintergrund wird die Tradition noch lange weiterleben. Auch alle Verantwortlichen der Schule sind immer wieder neu motiviert sich dieser Herausforderung zu stellen – zur Freude der Kinder.

Fotos vom Kinderfest finden sie » hier.
Kinderfest DVD
Kann für Fr. 10.- bestellt werden bei Jean Bänziger: baenzigeraubluewinch
Versand erst nach den Sommerferien
(Juni 2013)

Sehr angenehmes, störungsarmes Lernklima

Uns freut, dass beim Besuch des externen Evaluationsteams im ganzen Schulbereich das positiv zu Tage gekommen ist, was uns wichtig ist und worauf wir Wert legen.
Erwiesen ist, dass das Klima und die Befindlichkeit aller Beteiligten einen hohen Einfluss auf den Lernerfolg hat.
Bei der anonymen Befragung und den Besuchen ist herausgekommen, dass die Arbeitsmotivation und das Engagement der Lehrkräfte in Urnäsch sehr hoch ist. Der Umgang untereinander wird als sehr wertschätzend, offen und unkompliziert eingestuft.
Auch die Einschätzung der Eltern und Schüler/innen bezüglich der Sicherheit, des Wohlbefindens und der Lernmotivation der Kinder an unserer Schule wird als eindrücklich eingestuft.
Das Evaluationsteam erlebte das Lernklima in allen Klassen hoch, sehr angenehm und störungsarm. Diese Prädikate haben viel mit Wertschätzung, ernst nehmen, hohem Engagement, sowie Kompetenz und guter Beziehung zu tun.
Die gesamte Organisation wird als wirkungsvoll, verbindlich und effizient erkannt, die Beurteilung als nachvollziehbar und die Disziplinarmassnahmen als verhältnismässig.

Schulentwicklung noch gezielter gestalten, vermehrt pädagogische Themen

Gerne nehmen wir auch die Entwicklungshinweise entgegen, die anregen, die Schulentwicklung noch gezielter zu gestalten und in den Teamsitzungen noch vermehrter pädagogische Themen zu diskutieren.

Im Bewusstsein, uns auf ein engagiertes, motiviertes Team verlassen zu können, freuen wir uns, das kommende Jahr, das im Zeichen des Kinderfestes und der Oberstufenplanung 2016 steht, anzugehen.
(Jan. 2013, Schulleiter Martin Wehrle)

Alle Stellen gut besetzt

Aus unserem Team verlassen uns insgesamt zwei Lehrpersonen, beide altersbedingt. Vreni Müller wirkte seit 2003 als Lehrkraft für Kochen und Hauswirtschaft. Sie hat bis zum Schluss mit grossem Einsatz, viel Frische und gutem Kontakt zu den Schüler/innen gewirkt. Im Team erlebten wir Vreni Müller als sehr unterstützend und unkompliziert, an dieser Stelle herzlichen Dank für die tolle Zeit. Für den Aufbau des KIGA plus haben wir vor zwei Jahren Ursula Anderwert engagieren können. Als langjährige Einführungsklassenlehrerin brachte sie viel Erfahrung mit, von der die junge Idee des KIGA plus sehr profitieren konnte. Das Konzept findet schon nach zwei Jahren grossen Zuspruch, es hat sich etabliert. Auch Ursula Anderwert besten Dank für ihr grosses Engagement bei uns. Beiden wünschen wir eine gute Zeit mit etwas mehr Freiraum.
Für Vreni Müller konnten wir Seraina Koller engagieren und in die Fussstapfen von Ursula Anderwert tritt Barbara Inauen, sie wird neben dem KIGA plus auch einen Teil der Mittelstufenheilpädagogik übernehmen. Wir wünschen den beiden einen guten Einstieg bei uns und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Eine motivierende Ergänzung des Oberstufenteams ist Marco Züst, wir kennen sein Engagement, seine Frische und seine Kompetenz über die ganze Zeit seiner Anstellung bei uns. Er steigt nach einem Jahr Unterbruch wieder bei uns ein, wird die Sonderpädagogik auf der Oberstufe betreuen und in ergänzenden Fachbereichen wirken (Sport, Werken, Sprachniveau etc).
Wir freuen uns mit dem seit Jahren sehr bestandenen Team der Lehrkräfte das neue Schuljahr anzugehen.
(August 2012, Schulleiter Martin Wehrle)

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Barbara Inauen

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Marco Züst

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Seraina Koller


Sonderwoche über Biber und Fischotter in der Saien.

Es ist zur tollen Tradition geworden, dass das Saienschulhaus repräsentiert durch Barbara Spieler und Isabelle Geel eine interessante Sonderwoche organisieren. Hier ein paar Rückmeldungen der Schüler/innen:
Wir waren auf einer tollen Reise.
Wir haben eine tolle Gucklochschachtel gebastelt.
Wir haben einen tollen Film geschaut.
Wir waren bei Frau Schmid beim Lauftraining.
Wir haben einen kleinen Biberbau gesehen.
Sieke Paysen hat uns sehr viel über den Biber und Fischotter erzählt.
Wir waren sehr lang gesprungen am WWF-Sponsorenlauf in Speicher.
Christian & Nicole (1. Kl.)

Die Sonderwoche
Montag: Am Montagmorgen ist eine WWF-Expertin gekommen und hat uns sehr viele Sachen über den Fischotter erzählt, zum Beispiel, dass der Fischotter nicht mehr in der Ostschweiz lebt. Am Montagnachmittag haben wir bei Frau Schmid Turnen gehabt. Wir haben für den Sponsorenlauf geübt am Mittwoch.
Dienstag: Am Dienstagmorgen haben wir ein Guckloch gebastelt. Im Guckloch haben wir ein Damm, Bäume, Flüsse, Biber, Wolken und Sonnen gebastelt. Am Dienstagnachmittag haben wir wieder Lauftraining gehabt.
Mittwoch: Am Mittwochmorgen haben wir den Sponsorenlauf gehabt, ich habe 9 Kilometer gemacht und meine Freundin Leah hat 6 Kilometer gemacht.
Donnerstag: Am Donnerstagmorgen sind wir auf den Biberlehrpfad gegangen. Getroffen haben wir uns am Bahnhof Zürchersmühle um 8.10 Uhr. Am Mittag sind wir an der Thur gewesen und haben dort zu Mittag gegessen. Freitag: Am Freitag haben wir das Guckloch fertig gemacht.
Sara & Leah (2. & 1. Kl.)

Sonderwoche über Biber und Fischotter
Wir waren an einem Sponsorenlauf.
Wir waren an einem abgenagten Baumstamm.
Wir haben ein DVD gesehen über Biber und Fischotter.
Hadji & Thomas (2. & 1. Kl.)

Sonderwoche!!!
Es war lustig!
Am Montag hatten wir einen gemeinsamen Einstieg. Danach hat Frau Spieler uns noch einen Teil der Geschichte „Dem Biber auf der Spur“ vorgelesen. Eine Hälfte hatte ein Training für den WWF-Lauf gehabt. Die anderen waren bei der
WWF-Expertin und sie hat viel erzählt.
Am Dienstag haben wir ein Guckloch mit Bibern gebastelt.
Wir haben noch am Arbeitsplan gearbeitet.
Am Mittwoch war der WWF-Lauf. Sandro und Stefan waren das meiste von unserer Klasse gesprungen. Das war 14 Kilometer.
Am Donnerstag sind wir auf dem Biberlehrpfad an der Thur gewesen. Es war sehr lustig!
Wir haben gebrätelt und Spiele gespielt.
Am Freitag haben wir das Guckloch fertig gebastelt.
Nach der Pause durften wir am Arbeitsplan weiter arbeiten.
Marco & Martin (4. & 3. Kl.)

Sonderwoche
Am Montag hatten wir einen Einstieg mit einer WWF-Leiterin. Am Dienstag hatten wir die Gucklochkiste angefangen. Am Mittwoch hatten wir den Sponsorenlauf . Sandro und Stefan sind 14 km gelaufen. Endlich Donnerstag: Wir gingen den Biberlehrpfad von Niederbüren nach Oberbüren es hat uns allen gefallen. Der Freitag war der letzte Tag der Sonderwoche. Am Morgen hatten wir die Gucklochkiste fertig gemacht. Am Nachmittag hatten wir bei S. Mehr Zeichnen.
Christian & Stefan (4. Kl.)

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Sonderwoche Saien


Einladung zu den Projektunterrichtpräsentationen

In der Schule Au arbeitet die 3.Oberstufe wieder fleissig an den Projekten. Sie sind herzlich eingeladen zu den Schülerpräsentationen am Freitag den 22. Juni 2012 in den Klassenzimmern von Markus Obrist und Maria Sutter. Von 08.15 bis 11.45 Uhr und von 13.45 bis 15.45 Uhr können Sie ungestört vorbeischauen und halbstündlich Präsentationen mitverfolgen. Es erwarten Sie viele, interessante Themen.

(Juni 2012)

Werk- und Zeichnungsausstellung

Freitag 29. Juni 2012
15.00 - 19.45 Uhr: Ausstellung
20.00 Uhr - ca. 22.00 Uhr: Die Schüler unterhalten Sie mit: Tanz, Theater, Modeschau, musikalischen Beiträgen und Verabschiedung der Schulabgänger
Getränke und Verpflegung bis 20.00 Uhr
Wir laden herzlich ein!
Schule Urnäsch

(Juni 2012)

7 bestehen Aufnahmeprüfung an Mittelschule

Es freut uns, wenn alle die unsere Schule verlassen einen gute Anschlusslösung haben, sei das eine Berufslehre oder eine weiterführende Schule. Wichtig ist, dass die Schulabgänger eine Zukunftsperspektive haben, die ihnen eine ihren Fähigkeiten und
Talenten entsprechende Arbeit ermöglicht, der Berufswahl schenken wir ein grosses Augenmerk. Immer schon hatten wir erfolgreiche Absolventen der verschiedensten
Berufslehren, da legen wir grossen Wert darauf.
Lange galt es aber als fast unmöglich von Urnäsch aus den Schritt an eine Mittelschule zu schaffen, auch wenn einige die Voraussetzungen dafür gehabt hätten. Möglich war es höchstens mit grossem finanziellem Einsatz im Anschluss an die 6. Klasse.
Umso mehr freut es uns, dass in den letzten Jahren, Dank einem bestandenen, engagierten Oberstufenteam und einer entsprechenden Förderung, alle diejenigen, die die Voraussetzungen mitgebracht haben, die Aufnahmeprüfung bestanden haben und noch viel wichtiger, am Gymi bestehen und es erfolgreich abschliessen konnten.
An der diesjährigen Aufnahmeprüfung haben 9 Schüler/innen teilgenommen, 7 haben erfolgreich bestanden, eine Rekordzahl. Sie haben nun die Möglichkeit, nach der 2. Sek ans Gymi Appenzell zu wechseln oder nach der 3. Sek die PMS in Kreuzlingen zu besuchen.
Wir werden weiterhin alles dran setzen, dass allen Schüler/innen von Urnäsch, je nach Voraussetzung und Motivation, jeder Weg möglich ist.

(Juni 2012)

Interesse und Austausch ist beste Prävention

In der aktuellen Zeit bekommt man den Eindruck, dass unsere Gesellschaft keinen Wert mehr auf Rücksicht und Gemeinschaftssinn legt, alle schauen nur für sich. Auch die Zuständigkeit für alles und jedes schiebt man gerne jemand anderem in die Schuhe. Man delegiert die Verantwortung für alles Mögliche, vor allem für das Unangenehme, der Polizei, den Gemeindeverantwortlichen, der Schule etc. – die sollen’s richten oder in Ordnung bringen.
Vandalismus, Littering, Gewalt, Suchtmittelmissbrauch sind ein paar Schlagworte, die im Zusammenhang mit der Jugend gerne gebraucht werden. Wer regelt das, wer schaut hin, wer spricht es an? Mich geht es nichts an. An vielen Orten werden härtere Massnahmen gefordert, man legt z.B. in Videoüberwachung an allen öffentlichen Plätzen grosse Hoffnung.
Genau da liegt die grosse Chance und Qualität von Urnäsch. Man schaut nicht einfach weg und denkt, jemand anderer soll es angehen. Wegschauen und sich aus der Verantwortung nehmen, ist der Ursprung vieler negativer Dynamiken.
Bei uns kennt man sich und platziert direkt, wenn etwas in eine falsche Richtung läuft. Man beweist Zivilcourage, pflegen wir diese Haltung und tragen ihr Sorge, wir alle sind gefordert.
Aber nicht das Zurechtweisen ist bei der Jugend zentral sondern vor allem, dass man sich für sie interessiert, sie ernst nimmt und sich mit ihnen auseinandersetzt. Da leisten alle Vereine und Interessengruppierungen einen grossen Beitrag im Bereich Jugendarbeit. Sinnvolle Freizeitaktivitäten, Mitverantwortung tragen lassen und die jungen Menschen direkt einbeziehen haben auf die oben aufgeführten Auswüchse einen sehr positiven Einfluss. Das ist die wirkungsvollste Prävention.
(Juni 2012)

Unihockey-Turnier 2012 der Mittelstufe

Zum wiederholten Male fand das Unihockeyturnier der Mittelstufe in den Turnhallen des Schulhaus' Au statt. 11 Mannschaften kämpften mit viel Engagement um den Sieg. Es macht Freude, den Kindern beim Kampf um den kleinen weissen Ball zuzusehen. Auch dieses Jahr wurden den Organisatoren grosszügig viele wunderschöne Preise von Urnäscher Geschäften und Institutionen zur Verfügung gestellt. Zum Teil wurden die Preise extra für diesen Anlass gefertigt und mit viel Liebe zum Detail hergerichtet - einfach unglaublich! Das ist keine Selbstverständlichkeit und wir wissen dies extrem zu schätzen! Ihnen allen auch an dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön!

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(Juni 2012, T. Höner)

Unsere Oberstufe schaut in eine sichere Zukunft

Wir freuen uns sehr darüber, dass der Kanton auf Grund unserer Rückmeldung das OK zur Beibehaltung des kompletten Volkschulangebots in unserer Gemeinde gegeben hat, selbstverständlich Oberstufe inklusive.
Wir werden bis Ende 2012 prüfen, welche Anpassungen bezüglich der zukünftigen Ausrichtung gemacht werden müssen. Bis Ende 2013 entscheiden wir, inwieweit das Konzept unserer Oberstufe verändert werden soll. Bis Ende 2015 werden wir die Anpassungen machen, damit auf das Schuljahr 16/17 die Konzeptoptimierungen zum Tragen kommen.
Erfreulich ist es, dass wir in den kommenden 3 Jahren grosse Klassenzahlen auf der Oberstufe haben und somit von der Finanzierbarkeit und der Verlässlichkeit des Angebotes keinerlei Änderungsdruck besteht.

SchuljahrLernende Oberstufe

2009/10 98
2010/11 98
2011/12 97
2012/13 106
2013/14 106
2014/15 99

Interessant ist, dass wir seit gut zehn Jahren eine der preisgünstigsten Oberstufen im kantonalen Vergleich haben, dabei beschulten wir in der Schuljahren 2002/03 und 2003/04 gesamt 78 und 85 Oberstufenschüler/innen, also deutlich weniger als in den letzten und in den kommenden Jahren. Auch die tieferen Schüler/innenzahlen haben wir Dank flexiblen Pensenlösungen mit dem vollen Fächerangebot und trotzdem sehr verhältnismässigem Kostenaufwand bewältigt.
Unser grosses Augenmerk gilt in den kommenden Jahren dem verbindlichen Angebot für die uns anvertrauten Jugendlichen, damit allen Schüler/innen die ihnen möglichen Anschlusslösungen offen stehen. Weiter sollen die Lehrkräfte bestmöglich wirken, sich entsprechend entwickeln und motiviert unterrichten können.
Mich freut es, diese Herausforderung mit dem bestandenen Team und der Schulkommission angehen zu können, um dem Dorf eine tragbare Oberstufe langfristig zu sichern.

(März 2012, Schulleiter Martin Wehrle)

Projektwoche Oberstufe

Vom 13.- 17. Februar 2012 wurde an der Oberstufe der Schule Urnäsch die Projektwoche durchgeführt.

Je nach Schulstufe wurden verschiedene Schwerpunkte gesetzt:
Die Siebtklässler besuchten verschiedene Workshops zur Berufswahl, Sucht und Selbstverteidigung und führten erste Berufserkundungen durch.

Die ganze zweite Sekundarstufe war während dieser Woche in verschiedenen Betrieben rund um Urnäsch am Schnuppern.

Die 9.Klässler konnten sich während dieser Woche in ihrer Gruppenarbeit im Projektunterricht vertiefen. Als Wochenabschluss nahmen sie den tief verschneiten Weg ins Pfadiheim Störgel nach Stein unter die Füsse. Vier Schüler/innen bereiteten im Rahmen des Projektunterricht das Nachtessen vor und führten ein lustiges Abendprogramm durch. Am nächsten Tag ging die Wanderung über die Ganggelibrücke weiter nach Abtwil. Als Abschluss und Highlight dieser Woche wurden sie in der neuen Kletterhalle in die Technik des Kletterns eingeführt und durften rund zwei Stunden an den Wänden herumkraxeln.

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(März 2012, Maria Sutter)

Musical der 5./6.Kl. Lehnen

ANDERSCH ALS DIE ANDERE

Inhalt
Philipp ist anders als die anderen. Er trägt saubere Faltenhosen und ein Hemd und zeichnet gerne. Toby, der unumstrittene Chef der Klasse und seine „Schosshündchen“, die in trendigen Kleidern herumlaufen, grenzen Philipp aus und hänseln ihn. Für die Gruppe zählen nur In- Sein und Basketball.

Pia, die neue Schülerin, merkt schnell, dass hier ausgelacht wird, wer nicht so gekleidet ist und tut, wie alle anderen. Weil sie Philipp nach Hause begleitet und mit ihm gesprochen hat, wird sie auch ausgestossen. Da Pia keine Aussenseiterin sein will, behauptet sie auch, dass sie Philipp doof findet.

Auf einmal merken einige Schülerinnen und Schüler der Klasse, wie fies sie sich Philipp gegenüber verhalten. Sie beraten, was sie tun könnten. Da aber nicht alle Faltenhosen und Hemd anziehen wollen, damit Philipp nicht mehr auffällt, beschliessen sie, dass jeder sein soll, wie er ist. Da erfährt man, dass Luki Ländlermusik mag, dass Joelle zu Hause Berndeutsch spricht und dass Simon gerne Trottinett fährt. Sie überzeugen die ganze Klasse von ihrer Idee und ermutigen alle, andere so anzunehmen, wie sie sind. So merken sie, wie stark sie zusammen sind und wie viel sie erreichen können. Endlich wird Philipp von der Klasse angenommen. Die Kinder entdecken das Spannende und Wertvolle von jedem Einzelnen. So ist schlussendlich jeder anders als der andere- jede und jeder ist einzigartig und eine eigenständige Persönlichkeit.

Fazit
Dass wir am Anfang bei der Auswahl des Musicals mitentscheiden konnten, war gut. Wir haben sehr lange geübt und jetzt geht es ganz gut. (Nicolai Nef)
Ich habe gelernt, dass man niemanden auslacht und ausstossen darf, dass jeder so ist, wie er ist. (Joelle Schwarzenbach)
Im Ganzen war es sehr gut und wir hatten auch jede Menge gute Vorführungen. (Stefanie Fässler)
Ich fnde es lustig vor vielen Menschen zu spielen und das Üben hat sich gelohnt. (Julian Weber)
Dass alle gut mitgemacht haben und die Freude gezeigt haben, gefällt mir gut und ich finde schade, dass es schon bald vorbei ist. (Jessica Knöpfel)
Ich habe gelernt, dass man sehr viel machen und lernen musste. (Karin Knöpfel)
Es ist immer wieder speziell, vor den Klassen vorzuspielen. (Cedric Inauen)
Ich möchte gerne so etwas Ähnliches wieder einmal machen. (Anastasia Wenk)
Ich werde dieses Musical nicht vergessen. (Julia Gülünay)

(März 2012, Carolyn Tesini)

Turnen mit Kiga

Alljährlich freuen sich sowohl die Kleinen, wie auch die Grossen auf diesen Tag. Anfangs März durften die Oberstufenschüler/innen mit den Kindergärtner eine Turnlektion durchführen. Die Aufgabe der Grossen war es, Barren, Matten, Bänkli, Schaukeln, Rutschen und weiteres Material aufzubauen, damit sich die Kleinen darauf austoben können. Auf und an den verschiedenen Geräten wurde fleissig geklettert, rumgehüpft und geschaukelt. Alle hatten grossen Spass dabei und freuten sich an der gemeinsamen sportlichen Betätigung.
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(März 2012, Maria Sutter)

Die schulinterne Weiterbildung zeigt Wirkung

Seit zwölf Jahren ist ein Wochenende im November geprägt von unserer schulinternen Weiterbildung. Bereits Anfang Jahr sind die Teams in die Planung der Inhalte dieser beiden Fortbildungstage eingebunden.
Der Freitagmorgen stand im Zeichen der Teams. Kindergarten und Unterstufe arbeiteten mit Andreas Mäder zusammen zum Thema Konfliktgespräche, die Mittelstufe besuchte die Musikkoryphäe Roman Rutishauser in Herisau und studierte neue Lieder ein. Die Oberstufe nahm einen Augenschein in den zwei benachbarten Oberstufen Schwellbrunn und Herisau, um weitere Anregungen zur Planung der Zukunft unserer Oberstufe zu erhalten.
Am Freitagnachmittag erarbeiteten alle Lehrkräfte zusammen das Stärken – Schwächenprofil unsere Schule. Dieses Profil ist für das Team, das uns im Rahmen der externen Evaluation vom Frühling 2012 besucht, sehr aufschlussreich.
Grossen Anklang fanden auch die Workshops vom Samstagmorgen und Nachmittag, die geprägt waren vom Wissen und den Fähigkeiten von unseren eigenen Lehrkräften.
Thomas Höner zum Beispiel erarbeitete mit seiner Gruppe einen grossen von ihm über die Jahre entwickelten Ideenkatalog im Fach Zeichen. Marianne Meier vertiefte in der Schulküche die Kochkünste der Beteiligten. Eva Lieberherr forderte ihr Team rhythmisch, konditionell und koordinativ mit belebenden Jazztanzstücken. Am Nachmittag verzauberte Valeria Küng ihre Zuhörer mit einer Vielzahl von Märchen, professionell vorgetragen und eindrücklich auf dem Hackbrett begleitet von Roland Küng. Samuel Tanner wusste aus unserer grossen Sammlung technische Errungenschaften zu zeigen, die einfach und hilfreich in den anschaulichen Unterricht eingebaut werden können.

Die Art und Weise dieser Weiterbildung zeigt einmal mehr, dass man die Spezialisten nicht weiss ich wie weit suchen muss, sondern sehr viel Stärken im eigenen Team findet.
Der grosser Vorbereitungsaufwand der Workshopverantwortlichen freut mich sehr, die Wirkung dieser Weiterbildung und die Stimmung aller Beteiligten war entsprechend positiv und über Kosten – Nutzen muss man auch nicht diskutieren, wenn man weiss wie teuer heute externe Referenten sind. Diese Form des Mitwirkens erlebe ich als sehr motivierend, alle tragen an der Schule mit.

(Febr. 2012, Schulleiter: Martin Wehrle)

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Unsere Schule wird 2012 evaluiert

Zum letzten Mal wurde die Schule Urnäsch 2003 im Rahmen der kantonalen Qualitätssicherung evaluiert. Nun ist es wieder so weit. Ein externes Team wird am 10. und 11. Mai die Schule besuchen und einen Augenschein nehmen. Im Vorfeld wird Mitte Januar mit allen an der Schule beteiligten Personen (Lehrkräfte, Eltern, Schüler/innen ab 3. Primar) eine Befragung online oder mit Fragebogen durchgeführt, beim Hauswartepersonal gibt es ein persönliches Interview. Alle Eltern erhalten rechtzeitig einen Infobrief mit allen wichtigen Details – wichtig ist, dass sich möglichst viele Eltern an der Umfrage beteiligen, damit ein umfassendes Bild entsteht.
Die Lehrkräfte erarbeiten an der Schulinternen Weiterbildung vom 18.11. ein Stärken – Schwächenprofil unserer Schule. Weiter liefern wir dem Evaluationsteam unser Führungshandbuch mit allen schuleigenen Organigrammen, Verantwortlichkeiten, Schwerpunkten, Konzepten, Zielsetzungen, Reglementen etc.
Nach dem Besuch im Mai verfasst das Evaluationsteam einen Bericht und gibt eine fundierte Rückmeldung an einem offiziellen Anlass. Einen Zusammenzug der Erkenntnisse werden wir zur gegebenen Zeit in den Urnäscher Nochrichte veröffentlichen.
Wir stellen uns gerne dieser externen Prüfung und sind gespannt auf die Erkenntnisse und Entwicklungsideen.

(Nov. 2011, Schulleiter: Martin Wehrle)

2. Sek SchülerInnen arbeiten mit den 2. KlässlerInnen im Mathe-Buch

„93 Wellensittiche sind ausgestellt. Im oberen Käfig zählt Sophie 45 Vögel. Wie viele Wellensittiche sind im unteren Käfig.“
Die Idee ist entstanden, als ein 2. Sek Schüler im Mathe-Buch einer 2. Klässlerin blätterte. „Do möst i au no e chli studiere. Isch nöd grad eifach, was die 2. Klässer mönd chönne.“
An einem Donnerstagmorgen kommen gut vorbereitet 14 SchülerInnen der 2. Sek G von Markus Obrist zu den 18 ZweitklässlerInnnen von Barbara Nef. Schnell werden Bekanntschaften unter den „Grossen“ und „Kleinen“ entdeckt. Immer ein Jugendlicher arbeitet mit einem oder zwei Kindern zusammen. Es ist toll zu sehen, wie gut die „Grossen“ auf ihre Schützlinge eingehen. Alle Gruppen sind konzentriert an der Arbeit und kommen super vorwärts. So bleibt sogar noch genug Zeit für ein gemeinsames Memory, Tschau Sepp oder Lotto.

(Nov. 2011, Barbara Nef)

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Ernährung im Kindesalter; - „fit-4-future“ in Urnäsch

„fit-4-future“ ist eine Initiative der Cleven-Becker-Stiftung, die gegen Bewegungsarmut und Fettleibigkeit von Kindern aktiv ist. Das Programm beschäftigt sich mit den Kernpunkten Bewegung, Ernährung und Brainfitness.

Am 26. Mai fand für die SchülerInnen der unteren Stufen ein Spezialnachmittag mit Workshops zum Thema Ernährung statt.
In drei Blöcken beschäftigten sich die Kinder mit den verschiedenen Aspekten einer gesunden Ernährung. Für den Elternabend bereiteten die Kinder gluschtig-gesunde Häppchen wie Früchtespiesse, Zucchettiröllchen, Thonbrötli und Gemüsespiesse zu. Von einer Ernährungsberaterin wurden sie zum Thema informiert. An verschiedenen Posten wurde anschliessend das erworbene Wissen angewandt und anhand praktischer Beispiele geübt. Dabei wurden unter anderem auf folgende Fragen Antworten gesucht:
- Welches sind sinnvolle Getränke?
- Was sind sinnvolle Znüni- und Zvierivarianten?
- Welche Lebensmittel haben im Körper welche Aufgaben?
- Wie viele Würfelzucker sind enthalten in ... ?

Am Abend informierte die Ernährungsberaterin interessierte Eltern über gesunde Ernährung im Kindesalter sowie Ernährungserziehung und –psychologie. Das Interesse der Anwesenden war gross; auch persönliche Fragen konnten von der Fachfrau beantwortet werden. Im Anschluss an das Referat durften die Eltern, die am Nachmittag von ihren Kindern zubereiteten Köstlichkeiten geniessen!
(Juli 2011, Sara Schmid)

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Auszeichnung für Nichtraucher Experiment der 1. Sek E

Das Experiment Nichtrauchen wird von der Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden und der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit organisiert. Aus der ganzen Schweiz schrieben sich im November 2010 insgesamt 3140 Klassen – das sind 56'000 Jugendliche – der 6. bis 9. Schulstufe ein. Zwei Drittel hielten bis zum Schluss, mindestens ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben, durch und haben das Experiment erfolgreich bestanden.
Das «Experiment Nichtrauchen» startete im November 2010 und endete im Mai 2011. Auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden haben sich 43 Klassen angemeldet. Unter den Klassen, welche die Wettbewerbsbedingungen bis am Schluss erfüllt haben, wurden attraktive Preise verlost.
Die Klasse 1E der Sekundarschule Urnäsch von Lehrerin Maria Sutter, die Klasse 1E der Sekundarschule Stein und die Klasse 1A der Sekundarschule Trogen haben in der Kategorie A je einen Nationalen Preis SBB-Reisegutscheinen im Wert von je 500 Franken gewonnen.
Im Kanton Appenzell Ausserrhoden kann von einem grossen Erfolg des Projektes «Experiment Nichtrauchen» gesprochen werden, da sich viele Klassen für dieses Projekt begeistern liessen und auch die meisten bis zum Schluss durchgehalten haben. Der Leiter der Beratungsstelle für Suchtfragen, Damian Caluori, gratuliert allen Klassen herzlich und wünscht ihnen eine «rauchlos glückliche» Zukunft.
(Juli 2011, Pressetext Beratungsstelle für Suchtfragen AR)

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Infos aus dem Team

Es freut uns, dass wir seit Jahren sehr wenige Wechsel haben und uns auf ein bestandenes engagiertes Team verlassen können. Daniel Schudt gehört seit elf Jahren zu unserem Oberstufenteam, er hat nicht nur als Klassenlehrer ideenreich, umsichtig und engagiert gewirkt, sondern auch den Musikunterricht geprägt und das Theaterfreifach ins Leben gerufen. Er plant eine grosse Reise und ein Engagement im karitativen Bereich. Marco Züst ist seit 6 Jahren mit grosser Motivation für die Sonderpädagogik auf der Oberstufe verantwortlich und betreut einen Teil der Fremdsprachen, des Werkens und Sports. Sein Ziel ist es, sich als ausgebildeter Sexualpädagoge selbständig machen. Jessica Deiss möchte nach 4 jährigem flexiblem Einsatz in einem Teilpensum bei uns nach dem Umzug nach Romanshorn in der Region ein Pensum suchen. Wir können die Gründe der Austretenden verstehen bedauern den Weggang und möchten allen für ihren grossen Einsatz an unserer Schule herzlich danken. Mit Cornelia Inauen und Paul Zeller konnten wir zwei kompetente Persönlichkeiten für die freigewordenen Stellen finden. Wir wünschen den beiden einen guten Start und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

(Juli 2011)

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Cornelia Inauen

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Paul Zeller


Werk- und Zeichnungsausstellung

Freitag 1. Juli 2011
15.00 - 19.45 Uhr: Ausstellung
17.00 Uhr und 18.00 Uhr: Modeschau im Treppenhaus
20.00 Uhr - ca. 22.00 Uhr: Die Schüler unterhalten Sie mit: Tanz und Theater
Verabschiedung der Schulabgänger
Projektarbeiten der 3. Sek. können besichtigt werden
Getränke und Verpflegung bis 20.00 Uhr
Wir laden herzlich ein!
Schule Urnäsch

(Mai 2011)

KIGA + trägt Früchte

Mit der Auflösung des Einschulungsjahres in Hundwil war unser Ziel, in Urnäsch ein Angebot aufzugleisen, das Kindern, denen die persönliche Reife noch fehlt oder die fachliche Rückstände aufweisen, den Einstieg in die Schule erleichtert. Mit dem KIGA plus haben wir seit letztem Sommer eine Beschulungsform gefunden die diesem Anliegen gerecht wird. Die Kinder werden in einem 3. Kindergartenjahr an zwei Morgenblöcken für 8 Lektionen pro Woche extern in einer Kleingruppe an schulische Inhalte herangeführt. Für diese Aufgabe konnten wir Frau Ursula Anderwert (ehem. ausgewiesene Einschulungsjahrlehrkraft in Hundwil) gewinnen. Die Rückmeldungen zum KIGA + sind erfreulich positiv und bestätigen, dass dieses Angebot einem echten Bedürfnis gerecht wird. Die Kinder starten gestärkt und mit viel Selbstvertrauen in der 1.Klasse.
(Mai 2011)

Gross und Chlii

Unter der Leitung der Kindergärtnerinnen Marianne Maier und Vreni Schmid fand auch dieses Jahr wieder das gemeinsame Turnen der Kleinsten mit den Grossen statt. In einem Parcours, der genauso Mut und Geschicklichkeit, wie Ballgefühl und Kondition verlangte, konnten sich die Kindergärtler und Kindergärtlerinnen nach Lust und Fähigkeiten austoben. Für die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe galt es Verantwortung zu übernehmen und die einzelnen Posten zu betreuen und den Jüngeren im wahrsten Sinne des Wortes unter die Arme zu greifen. Manch einer wäre wohl am liebsten selber wieder in die Rolle des ABC-Schützen gekrochen und hätte sich im Parcours getollt. Für alle Beteiligten wurde der gelungene Morgen mit einem feinen Znüni abgerundet.
(Daniel Schudt Klassenlehrer 1. Sek G, Mai 2011)

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Märchenstunde auf der Oberstufe mit Valeria Küng Knechtle und Roland Küng

Am Dienstag, den 3. Mai 2011, durften wir für zwei Lektionen in die bezaubernde Welt der Märchen eintauchen. Mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltete unsere Lehrerin, Valeria Küng, das Musikzimmer und sorgte damit für die passende Atmosphäre. Im Schein der Kerzen funkelten die mit Pailletten bestickten Tücher und die Kerzen warfen Schatten auf Zwerge, die sich hinter geheimnisvollen Truhen verbargen.
Das märchenhafte Aussehen von Frau Küng und ihre vielfältige Ausstrahlung luden uns auf eine märchenhafte Reise ein, die vom Orient bis zum Alpstein führte. Sie konnte ihre Stimme optimal einsetzen und so verkörperte sie perfekt die verschiedenen Figuren, die in den Märchen eine Rolle spielten. Ihre Begeisterung und Freude für die Märchen und die Sagen spiegelte sich im Publikum wieder.
Ihr Bruder, Roland Küng, der am Konservatorium Hackbrett studiert hat, unterstrich die Spannung auf dem Hackbrett und anderen Instrumenten, die seine Schwester aufbaute. Seine musikalischen Fähigkeiten konnte er sehr gut in Szene umsetzen. Die trippelnden Zwerge und stampfenden Kamele konnte er eins zu eins nachahmen.
Für diese Zeit liessen wir den Alltag hinter uns und lauschten den Märchen und Sagen. Die zwei Lektionen vergingen wie im Fluge und viel zu schnell. Die Schulglocke holte uns in die Realität zurück.
(Anina Stricker, Milena Laich und Laura Oertle, Klasse 2E, Mai 2011)

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Unihockeyturnier der 6.Klasse

Dieses Jahr waren wir, die 6.-Klässler des Schulhauses Au, an der Reihe, das Unihockeyturnier zu organisieren. Schon Wochen zuvor begannen wir mit den Vorbereitungen. Jeder Schüler und jede Schülerin unserer Klasse hatte bei den Vorbereitungen und während des Turniers eine Aufgabe zu erfüllen.
Am 30. April, um 11:00 Uhr, ging es dann los. Laurent und Federico begrüssten die 75 Teilnehmer mit einer kurzen Ansprache und der Ermahnung, bitte fair zu spielen und pünktlich zu sein.
Die Mannschaften zeigten vollen Einsatz. Zwischendurch gaben Nicole und Celine jeweils bekannt, welche Mannschaft als nächstes spielen werde. Als die erste Runde fertig war, machten Dominik und Josias schnell die Zwischenrangliste. Dann ging es in die zweite Runde, in der es um die ersten vier Plätze ging.
Beim Finalspiel der 3./4.Klässler wurde es ganz besonders spannend. Da es nach der regulären Spielzeit noch unentschieden, gab es Verlängerung, und danach sogar Penalty-Schiessen.
Nachdem die Endrangliste rasch erstellt worden war, kamen wir zum Rangverlesen. Julia und Melanie lasen die Mannschaften der Reihe nach vor und die Kinder konnten sich vom reich bestückten Gabentisch etwas aussuchen. Wir hatten so viele Preise erhalten, dass sogar die hintersten Ränge noch etwas erhielten.
Es hat uns grossen Spass gemacht, dieses Turnier zu organisieren, und wir haben auch viel gelernt dabei.
Nochmals bedanken möchten wir uns bei unseren ausserordentlich grosszügigen Sponsoren aus dem Dorf.

(Laurent Cantwell, Celine Diesterbeck, Mai 2011)

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Einladung zu den Projektunterrichtpräsentationen

In der Schule Au arbeitet die 3.Oberstufe wieder fleissig an den Projekten. Sie sind herzlich eingeladen zu den Schülerpräsentationen am Freitag den 24.Juni 2011 in den Klassenzimmern von Jakob Osterwalder und Samuel Tanner. Von 07.45 bis 11.30 Uhr und von 13.30 bis 15.00 Uhr können Sie ungestört vorbeischauen und halbstündlich Präsentationen mitverfolgen. Es erwarten Sie viele, interessante Themen: T-Shirt drucken, Krimigeschichte, Photovoltaik, aus alt wird neu usw.
(Mai 2011)

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Autowaschaktion der Theatermädels der 3. Oberstufe

Am Samstag 18. Juni (Grümpelisamschtig) können sie in der ARA Furt von 9.00 Uhr - 11.30 Uhr ihr Auto waschen oder auch erhitzte Fussballgemüter kühlen lassen. Der Erlös kommt der Theaterkasse zu Gute und wird für die technische Ausrüstung der Schlussaufführung verwendet, die Rahmen der Werkausstellung vom Freitag 1. Juli stattfindet. Wir hoffen auf rege Beteiligung und wünschen gutes Tschutten.
(Mai 2011)

Das grosse Budgetvertrauen ermöglicht sinnvolle Entwicklung

Das Schulbudget ist für jede Gemeinde ein Hauptschwerpunkt und kann zu intensiven Diskussionen und Sparideen Anlass geben. Wir erleben über die Jahre ein echtes Vertrauen in unseren Umgang mit den uns zur Verfügung gestellten Finanzmitteln – das motiviert sehr. Dieser erfreulichen Haltung des ganzen Dorfes wollen wir grosse Sorge tragen, indem wir sehr bewusst und umsichtig Entwicklungsideen angehen und ein grosses Augenmerk auf den Kosten – Nutzen Bereich legen. Keine Luxusmodelle sind unser Ziel sondern der Sache dienende Lösungen. Gerne geben wir auch allen, die es interessiert, Einblick in unsere Bilanzen.
Wir freuen uns mit einer zeitgemässen Infrastruktur arbeiten zu können, sei das im Bereich der Räumlichkeiten, der Informatik, der Lehrmittel, der technischen Apparate usw.
Dieser positive Umstand ermöglicht uns, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen entsprechend zeitgemäss auf ihren weiteren Berufs – und Bildungsweg vorzubereiten.
Der respektvolle, bewusste Umgang mit allen Ressourcen hat aus unserer Erfahrung eine auch im Bildungsbereichgrosse Nachhaltigkeit zur Folge.
Mit diesem Hintergrund starten wir schwungvoll ins neue Jahr, freuen uns an den vielen bereichernden Erlebnissen in der Zusammenarbeit mit der Jugend in direktem, offenen Austausch mit den Eltern. Selbstverständlich stellen wir uns zudem motiviert den Herausforderungen die das Zusammenleben und - arbeiten von so vielen Menschen natürlich mit sich bringen.
(Schulleiter Martin Wehrle, Januar 2011)

Die richtige Anschlusslösung finden

Eine grosse Bedeutung für den erfolgreichen Berufsweg eines jungen Menschen hat der Einstieg nach der obligatorischen Schulzeit in die Berufswelt. Die verschiedensten Berufslehren haben nach wie eine grosse Bedeutung und gewähren eine hohe Ausbildungsqualität im internationalen Vergleich. Früchte tragen auch unsere Förderangebote für den Gymianschluss in Appenzell, die BMS Berufs-, FMI Fach- oder WMI Wirtschaftsmittelschule. So stehen den Jugendlichen aus Urnäsch alle Wege offen, sie haben keinen Standortnachteil.
Nicht bei allen Jugendlichen läuft der Übertritt einfach reibungslos. Unklare Berufsvorstellung, fehlende Reife oder auch mangelndes Selbstvertrauen können die Berufswahl erschweren oder verunmöglichen. Neben der intensiven Berufswahlbegleitung in der Schule ist der persönliche, regelmässige Austausch Zuhause über die Berufspläne, Möglichkeiten und Neigungen sehr wichtig. Entwickeln sich trotz allem keine klaren Berufsziele bietet der Kanton entsprechende Anschlusslösungen an. Mit dem 10. Schuljahr sowie der Brücke AR (10. Schuljahr mit Berufspraktikas kombiniert mit Schuleinheiten) beide in Herisau ist die Chance gross, dass alle Jugendlichen ihren Platz in der Berufswelt finden. Wichtig ist heute wie früher, dass sie sich engagieren, Motivation an den Tag legen und ihr Bestes geben.
(Januar 2011)

Theater

Seit dem Sommer 2010 besuchen 13 Mädchen der 3. Oberstufe das Fach Theater. Dieses findet während zweier Lektionen in der Woche statt. Mit kleinen Stücken begannen wir vor unseren Kollegen und Kolleginnen zu spielen. Die selbst ausgewählten Stücke zur Adventszeit spielten wir öffentlich an einem Abend vor Weihnachten. Auch in der Kirche durften wir ein Stück präsentieren. Wir liessen es uns auch nicht nehmen, unsere Stücke an einem Vormittag gruppenweise vor den Schulklassen Urnäschs aufzuführen. Doch bevor es so weit war, bekamen wir Hilfe vom Profischauspieler Markus Fritsche (Der Brand von Appenzell). Markus bot uns zweimal seine Hilfe an. Wir konnten alle von seinem Können profitieren.
Auch in der Freizeit widmeten wir uns den abwechslungsreichen Theaterstücken. Nach den gelungenen Auftritten genossen wir unseren verdienten Lohn, den Applaus. Beim Besuch des Stadttheaters in St. Gallen am vergangenen Mittwoch, sahen wir auch Profischauspieler in Aktion. Die schauspielerische Leistung war beeindruckend und motivierend zugleich.
Im nächsten Semester werden wir uns mit Begeisterung wieder auf ein grösseres Theaterstück konzentrieren. Wir sehen uns an der nächsten Aufführung...;)
(Rahel/Nicole 3. Sek E/G, Januar 2011)

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Bunter Start ins neue Schuljahr

Wenn man so die ersten Wochen dieses Schuljahres in Gedanken vorbeiziehen lässt, beeindruckt, wie viele Aktivitäten neben dem engagierten Unterrichten der Lehrkräfte sonst noch stattgefunden haben. Diese Events bedingen wohl zusätzliche Ideen, Absprachen und Organisation – die Stimmung und das Gemeinschaftsgefühl an diesen Tagen entschädigt den speziellen Effort immer.
Unbedingt zu erwähnen ist der Tag des Feuers. Was Marcel Rechsteiner mit seinem Team unterstützt von Nadia Fässler als Verantwortliche der Schule organisiert haben, war top. Sehr erfreulich und überhaupt nicht selbstverständlich ist, wie viele Feuerwehrler/innen und Samariter/innen sich den Tag frei genommen haben, um den Schulkindern von Urnäsch ihren wichtigen Wirkungsbereich näher zu bringen – darum sind alle Beteiligten im Artikel „Tag des Feuers“ später persönlich erwähnt. Herzlichen Dank.
(Sept. 2010)

Alpsteintag der Mittelstufe 2. September

Der Wandertag der Mittelstufe im Spätsommer ist bald Tradition hier in Urnäsch. Auch dieses Jahr konnten sich die Schülerinnen und Schüler gemäss ihrer eigenen Einschätzung für die leichte, mittlere oder strengere Route entscheiden. Bei schönstem Wanderwetter durften wir alle einen tollen, unfallfreien Tag erleben.


Die Routen:
Gruppe leicht: Steinfluh – Aueli – Tosegg – Siebenhütten - Schwägalp – Cholwald – Steinfluh
Gruppe
Mittel: Steinfluh – Nusshalden – Langälpli – Löchli – Potersalp – Schwägalp – Cholwald – Steinfluh
Gruppe
Streng: Rossfall – Fächtleren – Faltlig – Ampferenboden – Neuwald – Alp Horn – Chräzerenpass – Steinfluh.
Tolle Photos zu diesem Anlass finden sie hier.
(Sept. 2010)

Sporttag, 6. September, Oberstufe Au

Vormittag
Gespannt steht die ganze Oberstufe, von den Grossen bis zu den ganz Grossen, auf dem Schulplatz. Sie sehen alle sehr sportlich aus und hören interessiert (mehr oder weniger) Herrn Züst zu. Er teilt die Schüler in Gruppen ein, die sich dann zum jeweiligen Posten begeben – zehn an der Zahl, die auf sie warten: vom „Stiefel werfen“ über „Harasse stapeln“ bis zum „Seil springen“. Niemand bleibt trocken, sei es wegen den vielen Wasserballonen oder dem Seiltanzen über dem Bach.
Das „Kopf – an - Kopf – Rennen“ findet im Feld statt - in Form einer Stafette. Wieder durch Herrn Züsts Stimme aufmerksam geworden, werden die Sieger und die weniger Erfolgreichen bekannt gegeben. Doch alle gehen sichtlich glücklich in die Mittagspause.
Nachmittag
In Scharen strömen sie ins Schulgelände, die verschiedensten Nationalitäten: Franzosen, Deutsche, Mexikaner, Schweizer und so weiter. Doch eigentlich sind es nur die Oberstufenschüler mit ihren Lehrern. Sie stürmen aufs Feld und der Kampf um den Ball beginnt. Fast alle überstehen das Fussballturnier unverletzt. Unser Meister wurde Brasilien, doch nicht nur dessen Sportkandidaten hat es Spass gemacht.
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(Sept. 2010)

Tag des Feuers Freitag 10. September 2010

Spontane Kindermeinungen der 4. Klasse Wohlgensinger/Fässler

- Es war lustig mit den Feuerwehrmännern. (Beyda)
- Feuerwehrmann Ueli war sehr nett, ich kannte ihn und viele andere schon. (Nadja)
- Der Feuerwehrmann Ueli war wie ein Witzkasper, das hat mir sehr gut getan. (Bernarda)
- Ich danke den Feuerwehrmännern, dass sie für uns frei nahmen. Frau Fässler sagt, dass dies nicht selbstverständlich ist. Es war sehr aufregend. (Marijana)
- Mir hat am Besten gefallen, dass ich mit dem Hubretter fahren durfte, weil er hoch nach oben gegangen ist. (Claudio, Tim, Pascal)
- Es war sehr lustig gewesen im Feld. Dort haben wir mit den Pumpen gespritzt und eine Wasserschlacht gemacht. (Fabio, Bruno, Mike, Jonathan)
- Wir mussten mit Petflaschen, Becher und einem Schwamm viel Wasser transportieren, das war sehr lustig. (Maurus, Rafael)
- Am Mittag hat es Wienerli mit Bürli gegeben und zum Dessert durften wir einen Nussgipfel essen. Es war sehr lecker. (Anna, Laura, Dajana, Anja, Sonja, Shayna)
- Mir hat es gefallen, dass Ueli uns die Feuerwehrautos gezeigt hat. (Selina)
- Mir haben alle Posten gut gefallen. Es sah gefährlich aber toll aus, als das Magnesium angezündet wurde. (Robin, Werner)

Folgende Personen der Feuerwehr und des Samartiervereins haben mit grossem Einsatz mitgewirkt! Nochmals herzlichen Dank für euer Engagement!

Klassenlehrer:
Ueli Frehner, Fritz Nef, Sepp Fuchs, Hans Frick, Hampi Brunner, Edi Frischknecht, Fredi Frischknecht, Emil Stricker, Hansruedi Diem, Hans Steingruber, Thomas Frick, Marcel Rechsteiner

Posten:
Bruno Pfändler, Rolf Wild, Patrick Sutter, Peter Tobler, Steffi Baumann, Mario Speck, Köbi Bodenmann, Marcel Langenauer, Claudia Frick, Sepp Fässler

Samariter:
Elsbeth Frei, Vreny Frick, Emmy Knöpfel, Annelies Monaco, Marlies Gloor, Lina Nef, Monika Biser, Hanni Frehner, Joann Coronell, Marlies Frehner, Margrith Nabulon, Rosemarie Schmid
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(Sept. 2010)

Kiga Plus

Nach der Auflösung des Einschulungsjahres in Hundwil mit dem wir über die vielen Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht haben, war es uns wichtig, im Dorf (Schulhaus Mettlen) ein Angebot zu machen. Die Idee ist, dass Kinder, die auf Grund der Reife oder weil sie in einzelnen Leistungsbereichen die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in der ersten Klasse noch nicht ganz bringen, ein drittes Jahr im Kindergarten bleiben. Sie erhalten ergänzend zwei Inputmorgen, an denen sie auf spielerische Weise spezifisch auf die erste Klasse vorbereitet werden. Es freut uns, dass Ursula Anderwert, die zehn Jahre erfolgreich das Einschulungsjahr in Hundwil betreut hat, verantwortlich ist für die Inputmorgen.
(Juli 2010)

Personelles

Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr wenige Mutationen zu vermelden haben. Ina Kunz sucht nach zwölfjährigem umsichtigem Wirken als schulische Heilpädagogin eine neue Herausforderung. Corinna Zürcher – Stottele widmet sich vollumfänglich ihrer Familie, nachdem sie festgestellt hat, dass das angestrebte grössere Pensum zu umfangreich wäre. Katrin Bicker übernimmt das gesamte Kiga Mettlen - Pensum.
Karin Gulde orientiert sich nach ihrem Wirken auf der Unterstufe neu und Anita Roderer möchte sich nach Mittelstufen – und Oberstufenengagement im nächsten Jahr ihren langgehegten Reiseplänen widmen. Wir möchten allen die uns verlassen herzlich für ihren grossen Einsatz und ihr persönliches Engagement an der Schule Urnäsch danken und wünschen ihnen das Beste auf ihrem weiteren Weg.
Für den Sonderpädagogikbereich und unser Kiga Plus Angebot wirkt im nächsten Jahr Ursula Anderwert. Die 1. Klasse betreut neu Katja Nägeli (Jobsharingpartnerin Sara Kronauer). Anina Steiner übernimmt auf der Oberstufe ein Teilpensum im Sprachbereich und auf der Mittelstufe Englisch, Französisch und Sport. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den neuen Lehrkräften und wünschen ihnen einen erfreulichen Start.

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Anina Steiner

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Ursula Anderwert

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Katja Nägeli


(Juli 2010)

Claudia Langenauer für Elsbeth Knöpfel in der Schulkommission

Elsbeth Knöpfel verlässt die Schulkommission nachdem ihre Kinder die Schulzeit bei uns abgeschlossen haben. Als Aktuarin hat sie sehr umsichtig, motiviert und mit viel gesundem Menschenverstand in der Schulkommission mitgewirkt. Wir danken ihr sehr für ihre wertvolle Arbeit.
Neu begrüssen können wir Claudia Langenauer, sie ist dem Ressort Werken textil/nicht textil zugeteilt und wird das Aktuariat übernehmen. Auch ihr wünschen wir einen guten Start und eine motivierende Zeit.

(Juli 2010)

Sonderwoche, 1. – 4. Klasse Saien

Die Woche vom 14. bis zum 18. Juni stand im Schulhaus Saien unter dem Thema

KÖRPER: BEWEGUNG & ERNÄHRUNG

Wir beschäftigten uns in dieser Woche mit dem Aufbau des Körpers und einer gesunden Ernährung. Zum praktischen Teil der Woche gehörten verschiedene Wahlangebote im Bewegungsbereich, ein Wanderung auf die Hundwilerhöhe, sowie ein Morgen mit Plauschwettkämpfen.
Während dieser Woche unterstützt wurden wir von zahlreichen Eltern, für deren Hilfe wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken!

Zur Auswahl im Bewegungsbereich standen: Tennis, Inlineskaten, Badminton, Veloparcours & -tour, Schnitzeljagd, Fussball, Erlebnis Bach & Wald, Pausenplatzspiele, Spielplausch in und am Wasser, Selbstverteidigung, tanzen

Fazit: Trotz äusserst schlechten Wetterbedingungen erlebten wir eine spannende und rundum gelungene Sonderwoche, welche bei allen Kindern grossen Anklang fand!

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(Juli 2010)

2. Rang für Urnäsch am nationalen Wettbewerb 2010 „Projektunterricht“

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Anna Oertle, Jasmin Zuberbühler und Jonathan Gantenbein wurden für ihr Projekt Kinderbuch - „Wer hilft Zsari?“ im Rahmen eines nationalen Wettbewerbs in Luzern mit dem 2. Platz ausgezeichnet. – Herzliche Gratulation. Insgesamt gingen bei den Wettbewerbsorganisatoren schweizweit rund 130 Arbeiten ein.

Der Projektunterricht ist seit diesem Schuljahr ein neues Fach in der 3. Sek E/G. Maria Sutter, Daniel Schudt als Klassenlehrkräfte und Regula Stricker als Fachverantwortliche begleiteten die Schüler/innen dieses Jahr umsichtig und mit grossem Engagement. Dass die Arbeit gleich im ersten Jahr schon so grosse Früchte trägt ist auch ein grosser Verdienst des Teams – besten Dank.

 

Auszug aus dem Artikel in der Appenzeller Zeitung  vom 22. Juni:
Urnäscher Kinderbuch
Der zweite Platz ging an drei Schüler der Projektgruppe der 3. Sek. aus Urnäsch, welche ein Kinderbuch mit dem Titel «Wer hilft Zari?» schrieb. «Wir haben lange überlegt, was Kinder anspricht und liessen auch unsere eigenen Erlebnisse und Erfahrungen aus unserer Kindheit einfliessen», erklärt Jasmine Zuberbühler das Kinderbuchprojekt. Nach ersten Skizzen und Stichwort-Geschichten setzten die drei ihre Geschichte Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen. «Für uns war es ein unbeschreibliches Gefühl, mit Kreativität etwas zu erschaffen, an dem auch andere Freude haben.» Das Buch erzählt die Geschichte der kleinen Schlange «Zari», welche sich beim Spielen verknotet hat. Um aus dem Dilemma wieder herauszukommen, besucht die Schlange Tiere und fragt diese um Rat. Über 100 Stunden habe das Trio aus Urnäsch in die Geschichte gesteckt, sagt deren Lehrerin Regula Stricker. «Die Kinder haben bereits 70 Exemplare verkaufen können und hoffen nun, dass die Geschichte über einen Verlag einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden kann.» Nicht nur die Jury in Luzern honorierte das Kinderbuch, es wurde sogar mit dem Publikumspreis ein zweites Mal ausgezeichnet.

(Juli. 2010)

Aktionswoche Schule Urnäsch 3. – 7. Mai 2010

Anfang Mai findet im ganzen Kanton eine Aktionswoche aller Schulen unter dem Motto „ineluege“ statt. Alle Eltern und andern Schulinteressierten sind herzlich willkommen über alle Stufen hinweg während der ganzen Woche an der Schule Urnäsch vorbeizuschauen. In allen Schulhäusern stehen Ideenboxen - alle Besucher haben die Möglichkeit, Ideen und Anliegen an die Schule schriftlich zu hinterlegen (Mögliche Diskussionspunkte am Freitag 7. Mai).
Folgendes Programm erwartet Sie in dieser Woche:

"ineluege und mitmache"
Verschiedene Mitwirkungsmöglichkeiten (musisch, handwerklich, sportlich, natur- wissenschaftlich etc.) über die ganze Woche verteilt in allen Stufen.

Programm:


"Lueged si ine ond mached sie mit"!

Der längste Alpaufzug der Welt
Strassenkreidekunstwerk aller Schüler/innen (an einem Morgen, das genaue Datum ist vom Wetter abhänig)
Das Kunstwerk erstreckt sich auf dem Trottoir von der Kirche bis zur Sternenkreuzung

Musisch - visionärer Abend
Freitag 7. Mai, 19.00 Uhr, Musiksaal Schulanlage Au
Musical der 6. Klasse Au – „Plisch und Plum“ (Wilhelm Busch/Günther Kretzschmar) (19.00 - 20.00 Uhr)
Moderierte Diskussionsrunde mit allen Besuchern und Verantwortlichen der Gemeinde im politischen und schulische Bereich, zu Ideen, Meinungen und Anliegen zur Zukunft der Schule Urnäsch (20.00 - ca. 21.00 Uhr)
Anschliessend erkenntnisreicher Apéro
(April 2010)

Farbe in den Alltag und Mitverantwortung ist angesagt

Mich freut, dass neben dem gezielten Fördern und dem umsichtigen Begleiten der Schüler/innen auf ihrem Lernweg durch die Lehrkräfte, die Teams in einem eindrücklichen Umfang schulbegleitende Aktivitäten organisieren, die nicht selbstverständlich sind. Wenn ich sehe, was an Projekttagen, - wochen, Sporttagen, kulturellen und kreativen Anlässen neben dem engagierten Unterrichten in den Klassen übers Jahr passiert, bin ich beeindruckt und erfreut über das Engagement, das alle Beteiligten an den Tag legen.
Sehr wichtig finde ich auch, dass bei diesen Unternehmungen die Schüler/innen miteinbezogen werden, in vielen Bereichen mitdiskutieren können aber auch Mitverantwortung für das gute Gelingen tragen. Weg von der Konsumhaltung – „Ich schau mal, was geboten wird“ – zur Einstellung – „Ich trage mit dazu bei, dass eine tolle, motivierende Stimmung herrscht und versuche die gesteckten Ziele gut zu erreichen.“ Diese Haltung fördern empfinde ich in der heutigen Zeit als wichtig. Wie gerne macht man doch irgend eine Instanz verantwortlich für alles was nicht optimal läuft im Leben, statt sich selber zu hinterfragen, Verantwortung zu übernehmen und mit zu tragen.
Bei unseren Lehrkräften erkenne ich die Haltung, Mitverantwortung für eine gute Schule zu tragen sehr, und erlebe die Zusammenarbeit darum als entsprechend motivierend.
(Januar 2010, Schulleiter Martin Wehrle)

Projekttage der Oberstufe

Die letzten drei Tage vor Weihnachtsferien hatte die ganze Oberstufe ein Sonderprogramm. Alle Oberstufenschüler wurden in fünf Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte ein anderes Programm das Folgende stammt von der Gruppe blau.

Am Montagmorgen traf sich die ganze Gruppe im Schulzimmer und betrachtete Bilder des Künstler Andy Goldsworthy, der aus Naturmaterialien Kunstwerke herstellt. Danach gingen wir uns zu Fuss in Richtung Furth . Dort durften wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und Kunstwerke aus Schnee zaubern, äh bauen. Einige von uns hatten das Bedürfnis „baden“ zu gehen. Herrn Obrist offerierte uns eine Gerstensuppe und ein Stück Rüeblitorte .

Am Nachmittag gingen wir in die Kochschule und backten lustige Zopfteigfiguren, Lebkuchen und Brote. Während der Backzeit hatten wir das Vergnügen mit Herrn M. Züst Spiele zu spielen.

Am Dienstagmorgen durften wir im Werken tolle Weihnachtsdekorationen aus Schwemmholz oder Plexiglas basteln. Es war sehr interessant und es kamen viele schöne Sachen dabei heraus.

Am Nachmittag trafen wir uns zum Schneeschuhlaufen. Unsere Route :Schulanlage Au – Chräg – Richtung Lauftegg – Osteregg – Schulanlage Au. Es war anstrengend aber lustig.

Am Mittwochmorgen hatten wir das Thema, „Geschichten“. Wir mussten eine Geschichte lesen und danach erzählen und vorspielen. Nach der Pause trafen sich alle Oberstufenschüler in der Turnhalle und wir sahen das Theater : „ Ausgerechnet in Schachenwil “, gespilt von der Theatergruppe der 3. Oberstufe.

Diese drei Tage waren sehr speziell, lustig und interessant.
(Januar 2010, Deborah + Monika)

Ein ganzes Dorf erzieht ein Kind

Ein Haupthema im Volksschulbericht des Departementes Bildung von diesem Herbst ist der Schüler/innenrückgang mit der möglichen Idee, die Oberstufen regional zusammenzulegen.
Die angeregten Diskussionen und die Anstösse zu Grundsatzüberlegungen sind wichtig. Nehmen wir als Beispiel an, alle unsere Oberstufenschüler/innen besuchen ein OS -Zentrum in Herisau. Die Jugendlichen wären den ganzen Tag weg, wir hätten nichts mehr mit ihnen zu tun in einer für sie wichtigen, nicht immer einfachen Phase. Die Herausforderung wäre den Verantwortlichen im eher anonymen Oberstufenzentrum überlassen. Wie viele Probleme von heute gründen in der Unübersichtlichkeit, der Grösse – man kennt sich nicht mehr persönlich, hat wenig miteinander zu tun, kann sich nur noch oberflächlich für die Anliegen der Jungen interessieren. In der Anonymität ist Gewalt einfacher, Vandalismus, Littering und Suchtdynamiken finden fruchtbaren Boden. Dort wo die Kinder und Jugendlichen ernst- und wahrgenommen werden, man sich für sie interessiert und versucht ihnen auch Halt und Rahmen zu geben, treten die oben beschriebenen Probleme viel seltener auf.
Selbstverständlich sind wir uns bewusst, dass kein Schulsystem für jedes Kind perfekt ist.
Wir sind motiviert, den Weg mit den uns anvertrauten Schüler/innen gemeinsam mit den Eltern zu gehen. Gerne stellen wir uns neben den vielen tollen Erfahrungen auch den Herausforderungen, wenn sich die Jugendlichen in schwierigen persönlichen Situationen befinden - mit Rat, Halt und Geduld beim Begleiten ihrer Entwicklung.
Das sind aus unserer Sicht Qualitäten einer überschaubaren Oberstufe, die selbstverständlich im Bezug auf den anstehenden Schüler/innen Rückgang umsichtig planen und Lösungen (auch gemeindeübergreifend) suchen und entwickeln muss – am effizientesten und sinnvollsten geführt von den dorfeigenen politischen Instanzen. Nähe und Bezug bringt aus unserer Erfahrung klar mehr als kantonale, „professionellere“ Steuerung.

(Nov. 2009, Schulleiter Martin Wehrle)

Nichts ist unmöglich

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Eine Zielsetzung der schulrechtlichen Erlasse ist das Tastaturschreiben vorverlegt in die 6. Klasse integriert in die Wochenarbeit. Echte Kompetenz im Tastaturschreiben setzt intensives Trainieren voraus. Das folgende Bild veranschaulicht, wie man mit einer Klasse von 25 Kindern effizient trainieren kann. Unsere moderne bestens betreute Informatikinfrastruktur wird also optimal genutzt.
(Nov. 2009)

Schulschwimmen im Reka-Dorf

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Seit vergangenem Schuljahr profitieren Kinder vom 2. Kindergarten bis zur 3. Klasse vom Schwimmunterricht im Reka-Dorf. Das Schulschwimmen findet alle zwei Wochen statt und hat die Wassergewöhnung und schwimmen können als Ziel. Nachfolgend einige Stimmen der 1. & 2. Klässler vom Schulhaus Saien:

- Man kann gut im Rekadorf schwimmen und es hat viele Sachen die helfen, damit niemand ertrinkt.

- Wie lernen schwimmen, damit wir die sind die schwimmen können und die retten können, die es nicht können.

- Mir gefällt, dass wir verschiedene Sachen machen: tauchen, schwimmen, Ringe tauchen, um die Wette schwimmen und Spiele.

- Mir gefällt der Schwimmunterricht nicht, wenn er ausfällt.

- Im Rekadorf hat es für die kleinen Kinder ein Bädli mit einer Rutschbahn.

- Wenn jemand ertrinken würde, würde die Lehrerin grad reinspringen und nicht zuerst noch etwas anderes machen.

- Es ist wichtig, dass man gut tauchen kann ohne Taucherbrille.

- Es ist lustig auf dem blauen Brett Schiff zu fahren.

- Es hat coole Spielsachen zum Baden!

(Nov. 2009)

TATsachen in TRAGtaschen

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DANKE.....dass Sie beim Verteilen der selbstgestalteten Taschen der Schüler, mitgeholfen haben. So konnten wir vielen Urnäscher/innen eine Freude bereiten und wiedereinmal darauf aufmerksam machen, dass die praktisch-kreativen Fächer in der Schule nicht vergessen und verloren gehen.

Kreativität fördert Alltagskompetenzen Die Schule vermittelt Wissen und macht die Kinder alltagstüchtig. In den praktisch-kreativen Fächern ermöglichen wir den Lernenden, sich als "aktive Gestalter des Alltags" zu erleben. Gestalterische Tätigkeiten haben grossen Einfluss auf viele Bereiche der Bildung und Entwicklung wie intellektuelles Begreifen, Sprachentwicklung, Vorstellungsvermögen, Motorik, Konfliktfähigkeit und Selbstbewusstsein.

(Nov. 2009, Lehrpersonen für Werken, Gestalten und Hauswirtschaft)

Personelles

Anita Naef–Singenberger, die elf Jahre die Entlastungsklassen von der ersten bis dritten Primar zuerst im alten Haltentobel und nachher im Mettlen Schulhaus umsichtig und engagiert betreut hat, stellt sich seit letztem Sommer der Herausforderung die Schule Prisma in Wil zu leiten. Nachdem sie in diesem Jahr noch ein Kleinpensum bei uns belegt hat, möchte sie sich von nun an voll ihrer Leitungsverantwortung widmen. Karin Widmer prägte das Schulhaus Saien acht Jahre lang sehr eindrücklich. Bedingt durch die Arbeitsstelle ihres Partners verlegt sie ihren Lebensmittelpunkt in den Kanton Aargau. Alessandro Fabozzi seit fünf Jahren bestandene Oberstufenlehrkraft bei uns, kann nach den Sommerferien in seiner Lieblingsregion Engadin eine Stelle antreten. Andrea Stricker möchte nach engagiertem, fünfjährigem Wirken bei uns mehr Zeit für sich. Corinna Stottele macht eine einjährige Familienpause und Jessica Deiss wird nach ihrem Schwangerschaftsurlaub noch ein Teilpensum betreuen. Wir möchten allen austretenden Lehrkräften herzlich für ihren grossen Einsatz in Urnäsch danken, wir lassen sie nicht gerne ziehen, können aber ihre Beweggründe gut nachvollziehen.
Alle vakanten Stellen sind besetzt. Für Alessandro Fabozzi und Andrea Stricker haben wir Samuel Tanner und Markus Obrist engagiert. Isabelle Geel übernimmt das Pensum von Karin Widmer und Julia Wohlgensinger den Klassenzug von Jessica Deiss. Katrin Bicker wird die Jahresstellvertretung von Frau Stottele betreuen. Für die musikalische Grundschule haben wir Franziska Niederer eingestellt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den neuen Lehrkräften.

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Julia
Wohlgensinger

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Isabelle Geel

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Samuel Tanner

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Katrin Bicker

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Markus Obrist


(Juli 2009)

Farbe in den Alltag und Mitverantwortung ist angesagt

Mich freut, dass neben dem gezielten Fördern und dem umsichtigen Begleiten der Schüler/innen auf ihrem Lernweg durch die Lehrkräfte, die Teams in einem eindrücklichen Umfang schulbegleitende Aktivitäten organisieren, die nicht selbstverständlich sind. Wenn ich sehe, was an Projekttagen, - wochen, Sporttagen, kulturellen und kreativen Anlässen neben dem engagierten Unterrichten in den Klassen übers Jahr passiert, bin ich beeindruckt und erfreut über das Engagement, das alle Beteiligten an den Tag legen.
Sehr wichtig finde ich auch, dass bei diesen Unternehmungen die Schüler/innen miteinbezogen werden, in vielen Bereichen mitdiskutieren können aber auch Mitverantwortung für das gute Gelingen tragen. Weg von der Konsumhaltung – „Ich schau mal, was geboten wird“ – zur Einstellung – „Ich trage mit dazu bei, dass eine tolle, motivierende Stimmung herrscht und versuche die gesteckten Ziele gut zu erreichen.“ Diese Haltung fördern empfinde ich in der heutigen Zeit als wichtig. Wie gerne macht man doch irgend eine Instanz verantwortlich für alles was nicht optimal läuft im Leben, statt sich selber zu hinterfragen, Verantwortung zu übernehmen und mit zu tragen.
Bei unseren Lehrkräften erkenne ich die Haltung, Mitverantwortung für eine gute Schule zu tragen sehr, und erlebe die Zusammenarbeit darum als entsprechend motivierend.

(März 2010, Schulleiter Martin Wehrle)

Schulpräsidium: Auf Thomas Bodenmann folgt Hansruedi Diem

Hansruedi Diem übernimmt nach einjähriger Einarbeitungsphase das Schulpräsidium. Wir möchten Thomas Bodenmann herzlich dafür danken, dass er im vergangenen Schuljahr das Schulpräsidium interimistisch betreut hat. Seine grosse Erfahrung in der Schulkommission, sein Engagement und die umsichtige Einarbeitung von Hansruedi Diem in sein neues Wirkungsfeld waren sehr wertvoll. Erfreulich ist, dass Thomas Bodenmann weiterhin in der Schulkommission bleibt. Hansruedi Diem hat sich sehr gut in die Zusammenhänge eingearbeitet, wir freuen uns auf eine motivierende Zusammenarbeit mit ihm.
(Juli 2009)

Schaffe - mer hends gschafft

Die eindrückliche Beteiligung und der Publikumsaufmarsch an unserer Werkausstellung und dem Unterhaltungsabend vom 26./27 Juni hat uns sehr gefreut. Die Stimmung war toll. Hier finden sie Photos zu dem gelungenen Anlass.
(Juli 2009)

Das Siegerplakat aus Urnäsch wird in der ganzen Ostschweiz zu sehen sein

Wie wir in der letzten Ausgabe informiert haben, haben Melanie Zanca und Maya Zähner beim Freelance Projekt den ersten Platz im Bereich „Cannabis“ geholt. Die beiden setzten sich gegen alle BewerberInnen der Kantone Thurgau, St. Gallen, der beiden Appenzeller Halbkantone und Graubünden durch. Ihre Plakatidee wurde durch Sandra Buehler von der Schule für Gestaltung in St. Gallen umgesetzt. Das Plakat wird im Rahmen der Präventionskampagne in allen Ostschweizer Kantonen zu sehen sein.
In der Lokremise in St.Gallen wurden die besten Plakate zu den Themen Tabak, Alkohol und Cannabis gekürt. Auf dem Foto sieht man Melanie und Maya bei der Preisverleihung. Den Preis, ein zweitägiges Erlebniswochenende im Kanton Thurgau, erhalten sie vom Verantwortlichen für Prävention im Kanton AR Damian Caluori. Auf dem Bild ist auch Sandra Buehler, die die Idee der beiden Mädchen umgesetzt hat. An dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation an Melanie und Maya und Maria Sutter vielen Dank für die engagierte, erfolgreiche Arbeit mit ihrer Klasse.

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Auch beim Onlinevoting zwei Urnäscher Plakate mit Toprangierungen

Beim Onlinevoting im letzten Monat belegten zwei Plakatvorschläge von Urnäsch Rang eins und zwei. Sieger war das Plakat von Eliane Fuchs, Stefanie Niederer und Dominique Lukas im Bereich Alkohol „Ein Glas zuviel, eine Flasche im Bett“. Den zweiten Platz holten erneut Maya und Melanie. Wir danken allen, die die beiden Urnäscher Kreationen mit ihrem Voting unterstützt hatten.
(Mai 2009)

Letzte Änderung: 08.03.2017 - © Schule Urnäsch

Konzept & Design:
Jakob Meier, Urnäsch

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